Feedback jeder Art Ein Schatten im See - Zweiter Teil

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  • Sonja Pistracher
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Ein düster Brausen,​
Äste brechen.​
„Wie konntest du mir​
 eine Lüge versprechen?​
 ​
Ich wartete Stunden,​
Tage allein,​
all deine Worte,​
nichts mehr als Schein.“​
 ​
„Nein, mein Engel,​
ich liebte dich,​
es war ganz gleich​
wie die Zeit verstrich.​
 ​
Doch diese Welt war​
zehrend und leer,​
ich hatte alles,​
doch wollte ich mehr.​
 ​
Ich trug den Schmerz​
keinen weiteren Tag.​
Verzeih, meine Liebe,​
mir diesen Verrat.​
 ​
Ich verlor‘ mich im Dunkeln,​
der Kälte des Schnees,​
ruhend nun, weltvergessen,​
am Grunde des Sees.“​
 ​
Wort der Woche mit @Emoceanal: weltvergessen.
 
Autorin
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Hallo corvus 
Berührend traurige Zeilen 
 
Liebe Grüße anais 
 
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Hallo und Moin Corvus
Mir war das erste Gedicht T1 entgangen.
Habe es jetzt zusammen mit Gedicht T 2 gelesen.
Der sprachliche Stil, die Dramatik  deines Gedichts gefällt mir sehr.
 HG Josina
 
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13.05.20
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Ja lieber @corvus - es ist die Dramatik, die sich durch das schnelle Lesen in das Gemüt legt, sodass dein Ende eine logische Folge dieser Traurigkeit darstellt. Sehr ansprechend und gut zu lesen. Auch wenn sich der Inhalt dem Ursprung der Verzweiflung anpasst und fließend in die Schattenwelt eintaucht.
LG Sonja
 
  • Sonja Pistracher
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