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Einst lebte in einer öden, grauen Welt
Ein Wolf, alleine, einsam, verlassen
Nichts kannte er, was ihm gefällt
Erst konnte er's nicht wirklich fassen
 
Doch fand er, auf seiner Suche
Nach einem Grund zu leben
In dieser Welt was schönes
Ein Sinn war ihm gegeben
 
Ein kleines Mädchen, kaum richtig auf den Beinen
Brannte sich tief in sein Herz
So trug er das Mädchen, musste oft weinen
Denn er nahm auf sich den größten Schmerz
 
Ein kleiner Moment - Unachtsamkeit -
Das Mädchen fiel von des Wolfes Rücken
Doch plagte ihn so schwer das Leid
Denn er war einst des Mädchens Krücken
 
Die Zeit ging vorbei, das Mädchen lernte laufen
und eines Tages lief sie zu weit
Der Wolf konnte ihr nicht mehr folgen -
Niedergedrückt von seinem Leid
 
Das Mädchen wuchs und kam nie zurück
Doch lag der Wolf noch immer dort
Der Wolf, alleine, einsam, verlassen
Und wachte über jenen Ort
 
Er hoffte das sie ihn holen kommt
Doch hat sie ihn längst vergessen
Das Mädchen hat nun neue Freunde
Doch der Wolf, immer noch von ihr besessen,
heulte, heulte - ganz allein -
traurig in den ewigen Schlaf hinein.
 
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Hallo cyparis!
 
Erstmal vielen Dank für dein Feedback.
Prinzipiell möchte ich es meinen Lesern selbst überlassen, wie sie die Gedichte interpretieren.
Aber im Grunde versuchte ich mit diesem Gedicht, meine Gefühlswelt vor ein paar Jahren darzustellen.
Dass man einen Großvater in dem Wolf sehen könnte, ist mir bisher noch nicht in den Sinn gekommen, begeistert mich aber durchaus.
 
Liebe Grüße, Wölfchen
 
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