Feedback jeder Art endlich

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  • sofakatze
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Autorin
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08.01.20
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das leben ist endlich
ich weiß nimmermehr
wo himmel, wo hölle begann
es sind alle stunden
für ewig gebunden
im nirgendwo und niemalswann
 
das leben ist endlich
im ende, da trennt sich
was lange nur ging im gespann
gelöst von den träumen
die mich nicht mehr säumen
wird sinnlos, was ich je ersann
 
vorbei, vorbei, die nacht ist da
es ziehen die gedanken
den wolken gleich, den monden nah
vorbei an ihrer blanken
sternenstickerei
vorbei
 
Autorin
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Liebe sofakatze,
auch dieses Gedicht über das Leben, seine Endlichkeit und was -vielleicht- bleibt. Wunderbar formuliert, offen für eigene Gedanken.
Mir kamen spontan folgende Worte in den Sinn: "die Sonne zeigt uns das Licht. Doch es ist die Nacht, die uns zu den Sternen erhebt".
 
LG hora
 
Autor
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Guten Abend @sofakatze,
in der Tat ist vieles wie du schreibst. 
Manchmal, ja manchmal, kann es gelingen, dass eigene Träume andere inspirieren und von diesen weitergetragen werden, sodass sie vielleicht irgendwann mal Realität werden. 
 
Viele Grüße 
JoVo
 
 
 
Autorin
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liebe hora,
 
vielen dank, ich freue mich, dass du freude am gedicht hattest und du außerdem einen bezug zu gibrans worten herstellen konntest. die nacht erhebt uns zu den sternen - das trifft es wunderbar.  :grin:
 
lieber jovo, 
 
danke für deine rückmeldung und das hineindenken. der gedanke, dass die eigenen unerfüllten träume vielleicht durch einen nachfolgenden wirklichkeit werden, hat etwas tröstliches.  :smile:
 
liebe grüße und wie immer auch ganz lieben dank an alle liker.  :thumbsup:
sofakatze
 
Autorin
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17.01.23
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218
Liebe sofakatze,
schön, dass du Gibral auch kennst. Ich finde, er "bringt" vieles gut auf den Punkt und regt zum Nachdenken an.
LG hora
 
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69
Hallo Sofakatze,
 
das ist aber ein sehr schönes Gedicht!
 
Ich habe es laut gelesen und mir gefallen der Klang der Wörter und sein Rhythmus. Es ist dazu kurz und knackig, also keine Gefahr von Langatmigkeit. Da hast du voll ins Schwarze getroffen!
Ich mag auch die melancholische Grundstimmung. Wenn man sich bewusst macht, dass das Leben irgendwann für jeden endet, dann sieht man bestimmte Dinge in einem anderen Licht, kann sich vielleicht an Begebenheiten erfreuen, die einem sonst nicht so wichtig wären. Oder man tagträumt von allem, was einen im Leben noch erwartet!
 
Mach weiter so!!
 
Liebe Grüße von
JM
 
P.S.: Wie lange hast du daran gearbeitet? Man sieht das einem Werk ja nie an. 😉
 
Autorin
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hallo jimmy,
 
vielen dank für deine rückmeldung, schön, dass dir das gedicht gefällt und du auch schreibst, warum.  :grin:  
 
zu deiner frage: 
bei mir ist es meistens so, dass ich gedichte sehr spontan runterschreibe, d. h., wenn ich erstmal ein thema habe, welches ich zu papier bringen möchte, ist es im regelfall nur eine sache von minuten bis stunden, in denen ich das gedicht aufschreibe und noch etwas nachfeile. und wenn ich mal in einer bestimmten form schreiben möchte, dann muss ich mich ggf. vorher nochmal informieren, wie die exakten regeln lauten.
 
oft ist es auch so, dass ich nur einen vers im kopf habe oder einen reim und dann lass ich das gedicht sich einfach entwickeln beim schreiben. dann weiß ich also vorher noch gar nicht, was dabei rauskommen wird und habe oft das gefühl, dass die gedichte eigentlich schon in der luft um mich herum da sind, ich nur eine art 'empfänger' bin, ein werkzeug, welches sie dann lediglich aufschreibt. so verrückt es klingt, aber ich habe nachts sogar schon ganze strophen geträumt, obwohl ich mich ja wirklich nur hobbymäßig mit gedichten befasse.  🙄  
 
es gibt aber auch gedichte, an denen ich lange sitze, die sich irgendwie sperren, dann kann sich das schon mal tage- oder auch wochenlang hinziehen, bis ich einigermaßen zufrieden damit bin. das ist bei mir vor allem so, wenn ich vorgaben von außerhalb bekomme, wenn also der einfall bzw. das thema nicht mir selbst entspringt. dann fällt es mir eher schwer, zu dichten. 
 
das obige gedicht war war in ca. 15 min geschrieben. ich habe später nochmal verse ausgetauscht, das hat dann nochmal ca. 15 min gedauert. aber wie gesagt, es ist ganz unterschiedlich, wie lange ein gedicht dauert. auf jeden fall ist es immer sinnvoll, es danach ruhen zu lassen und am nächsten tag  kritisch zu schauen, ob man immer noch zufrieden damit ist oder nicht. 
 
liebe grüße
sofakatze
 
  • sofakatze
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