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21.04.08
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Engel
 
 
Du heilst bei Zeiten alle Wunden
Vergelte neues Leid dein Tun
Schenkst uns die Nacht zahlloser Stunden
Lässt alle Klagen in uns ruh'n
 
Du trägst uns sanft auf dunk'len Schwingen
Bahrst uns auf der Endlichkeit
Lässt gnädig die Erinn'rung schwinden
Verdeckt von deinem Federkleid
 
Du trübst uns alle uns're Sinne
Segnest mit Vergessenheit
Und rauher klingt des Engels Stimme
Du teilst den Lohn der Zeit
 
Es graut der dunklen Federpracht
Dein altes trübes Stundenglas
Ist stilles Grab für Tag und Nacht
Beraubst uns ohne Unterlass
 
Sieh' wie du im Flug vergehst
Du läufst dir selbst davon
Wenn du bedrohlich vor uns stehst
Sei Alter unser Hohn
 
Einst werden alle Tage ruh'n
Wir betten uns in Ewigkeit
Doch sag' wo bist du Engel nun
Am Ende aller Zeit?
 
 
hey ihr lieben,
ich melde mich nach längerer abstinenz zurück. schön, noch einen schwung alter bekannter hier anzutreffen
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als kleinen gruß hab ich einen engel mitgebracht
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lg jörn
 
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