Feedback jeder Art Erstes Streitgespräch

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  • Sidgrani
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"Tu’s nicht, oh Herr: „Lass sie nicht gehn,
es kommt nicht auf die Menschen an,
die Erde kann auch so bestehn,
ist ohne sie viel besser dran.“
 
“Doch ohne sie gibt’s keine Liebe,
und nirgendwo wird Hoffnung sein.
Es gäb nur animale Triebe,
sei still und füge dich darein.“
 
„Sie sind so eitel und korrupt,
und morden gar für Macht und Geld.
Wer weiß, was sich daraus entpuppt,
behalt sie hier, verschon die Welt.“
 
“Hier oben warten reine Seelen,
sie sind für ihren Mensch bereit
und wollen sich mit ihm vermählen.
Sie müssen runter, höchste Zeit!“
 
„Du erntest dafür keinen Dank,
verhöhnen wird man dich, du Narr,
am Ende wird die Schöpfung krank,
dann wird die Erde kalt und starr.“
 
„Mein Lebenswerk kann nur gedeihen,
geht Gut mit Bös im gleichen Schritt,
nun fahr zur Erde mit den zweien -
und nimm auch meine Engel mit.“
 
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@horstgrosse2,
Dein Gespräch, Gott und Engel, wäre farblich besser zu erkennen.
ich meine, dem Leser ist zuzumuten, das ohne "Lesehilfe" zu erkennen, außerdem kann er so tiefer in den Text eintauchen.
 
Tausend Fliegen an der Wand, die sich den Arsch aufwärmen, zeugt schon von erheblicher Fliegenliebe.
Meinst du damit Gott oder sind die Fliegen vielleicht doch eher ein Werk des Satans?
 
LG Sid
 
 
@Anaximandala, ich finde, deine Zeilen hätten einen eigenen Faden verdient. So lenken sie leider von meinem Gedicht ab.
 
LG Sid
 
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@Sidgrani
 
 
Grüße.
 
 
Wieso, erstes Streitgespräch? Hier gibt es nichts zum Streiten. 
 
“Doch ohne sie gibt’s keine Liebe,
Das bezieht sich auf die Menschen, diese Zeile. Und ich habe dazu geschrieben
 
Tausend Fliegen an der Wand, die sich den Arsch aufwärmen, zeugt schon von erheblicher Fliegenliebe.


 
Tja und diese Feststellung rührte von einem frühen Morgentag, wo ich auf dem Balkon stand und sah, dass tausende Fliegen die Hauswand bedeckten und sich im Sonnenschein aufwärmten. Mauerwerk speichert Sonnenstrahlen und gibt zurück.
 
So, das war der ganze Sinn. Ach so, ich habe die Fliegen nicht verscheucht. Weil sie mich in diesen Moment nicht störten. Das hatte mit dem Gedicht nur zweitrangig was zu tun. 
Denn der Satz:
“Doch ohne sie gibt’s keine Liebe,
Bezieht sich nicht nur auf die körperliche Liebe, auch die Liebe zur Natur, ist hier bestimmt auch gemeint.
 
Außerdem hatte mir das Gedicht gefallen, habe es auch oben kenntlich gemacht. 
 
Ok, tschüss.
 
 
 
 
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Okay, alles in Ordnung, @horstgrosse2, dass ich aber über die Fliegen (als Unwissender) gestolpert bin, wirst du sicher einsehen.
 
LG
 
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Hey @Sidgrani,
danke für deine ehrlichen Worte.
 
Ich schätze mal ich hätte schon beim ersten Mal mehr zwischen den Zeilen lesen müssen, es war keinesfalls meine Absicht von deinem Gedicht abzulenken...
Wenn ich das nächste mal etwas von dir lese, das mir so gut gefällt, dass ich den Gedanken am liebsten weiterspinnen möchte, nutze ich am besten den Faden für Antwortgedichte 😉
 
Lass mich dir nur kurz sagen; ich wollte weder ablenken, noch konkurieren oder zu nahe treten, ich schätze mal das war ein recht unbeholfener Ausdruck zu sagen
"Hey, ich find dein Gedicht klasse!"
 
Es ging vermutlich schon ein paar Leuten wie dir damit, also nochmal Danke! für die ehrlichen und bedachten Worte.
 
Lieben Gruß
Anaxi
 
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Hei @Anaximandala,
 
ich sehe das ganz locker und habe mich auch nicht über dein Gedicht geärgert. Da ich weiß, dass Antwortgedichte hier nicht so gern gesehen werden, habe ich dich einfach darauf hingewiesen.
 
Liebe Grüße
Sid
 
  • Sidgrani
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