Nur Kommentar Euch, ihr Himmlischen, gesteh ich ein:

Der/die Autor/in wünscht sich Rückmeldungen zum Inhalt des Textes und möchte keine Textkritik.
  • Joshua Coan
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Euch, ihr Himmlischen, gesteh ich ein:

Ich fürchte mich vor meinem Sterben!

Voller Schmerzen erscheinen mir
die Trennung des Körpers
vom Atem der Welt,
das Abschiednehmen
von allem, was lebt.

 
Nicht ängstigt mich der Tod!

Kraft einer zweiten Geburt hält er mir
das Tor zu neuem L
eben offen.
Mein erster Schrei beim Eintritt
in mein begrenztes Dasein
ein einziger Schmerz, 
durchwirkt von Angst
vor allem Unbekannten,
zugleich gemischt mit Tränen
über mein verlorenes Paradies.

 
Mein Schrei vor meinem letzten Atemzug
wird nicht mehr zu hören sein.
Danach treten Stille und Schweigen ein,
weil ein höherer Wille sich vollzieht,
weil ein Hauch vom Jenseits zu spüren ist.
Hand in Hand werden der Geist und die Seele
ihren Weg zu unbegrenzter Seligkeit hin finden.

 
Zurück wird bleiben: eine Schale voll Asche.
 
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Hallo @Carolus,
 
finde ich richtig gelungen dein Werk. Es wirkt auf mich religiös angehaucht, ohne wirklich religiös zu sein. Die letzten spirituellen Gedanken eines Sterbenden. Schon harter Stoff, wenn man sich in diesen Gedanken hineinvertieft. Lohnt sich aber. 
 
LG JC
 
  • Joshua Coan
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