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Ferne (200
 
Ich flocht an Sommertagen Blumen in dein Haar,
die nächtelang mit ihrem Duft gefangen hielten
und ewigkeitsgefärbte Bilder kokettierten.
Doch neigten sie sich wie zum Ende hin das Jahr
 
verging und Knospen sanken kaltgefroren nieder.
Die frühren Blüten waren nur noch blass und klein,
der einst von uns erdachte Strauß verblieb als Schein
und sank hernach zu Boden, ward zu Erde wieder.
 
Vergraben haben wir darunter mehr als nur
Gedanken, die nicht ruhen wollten – und versenkten
Erinnerungen, schwer wie Steine, und ertränkten
 
noch immer die Gefühle. Doch gefrorn azur-
verblassend irgendwann auch diese. So zerschlugen
wir Eis und trugen Scherben zu Grabe – und ruhen.
 
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Ich bin hin und weg- ich hab noch nie ein so gefühlvolles und absolut wunderschönes Gedicht von dir gelesen- schöne und gelungene, ja; aber nie mit so viel Gefühl
 
Alles Liebe
Angel
 
*invollerbewunderung*
 
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Einen guten Abend,
 
es freut mich sehr, dass dir bei diesem Werk alles zusagt, höre ich sehr gerne.
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Gruß,
Flo
 
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