Fesseln der Liebe

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Fesseln der Liebe
Liebesfesseln binden wieder,
Was das Sein bewusst verneint.
Hoffnungsträume müder Glieder,
Heilen Wunden zwecksbefreit.
 
Der Gefühle Melodien,
Kaschieren offenbartes Leid,
Realitätsentwachte Manien,
Blind vom Liebesschwert zerteilt.
 
Wo ist die Freiheit nur geblieben,
In die graue Welt zu gehn?
Blind bin ich von all dem Lieben,
Kann nur in dir noch Himmel sehn.
 
Autor
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15.02.09
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15
Ein gelungenes Gedicht in eine stimmige Metrik einzubetten ist eine Kunst für sich - die du meisterst. Jedoch finde ich den Schluss des Gedichtes ein wenig ungewöhnlich in der Satzstellung. Wie wäre es stattdessen mit "Kann nur noch Himmel in dir sehn"?
Interpretiere ich den Inhalt richtig, wenn ich behaupte, dass dieses Gedicht kritisch zur Liebe steht oder geht es eher in die Richtung, dass die aus der Liebe entstehenden Schmerzen, Abhängigkeit und die daraus resultierende schwindende Freiheit es Wert ist (um der Liebe willen), in Kauf genommen zu werden?
 
 
Mach weiter so
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LG David
 
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29.10.08
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ich finde den abschluss gelungen aber stimme im übrigen david zu.
 
zudem fasse ich es kritisch gegenüber der liebe auf und bei deinem vorschlag, david, würde die aussage verloren gehen.
 
lg alex
 
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25.02.08
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Jep es ist kritisch gemeint ...
 
Es soll zeigen, oder ausdrücken, dass man durch die Liebe einfach fixiert wird, das man gefesselt wird, und eben auch gerade durch die allesüberdeckende Hoffnung einfach nicht wegkommt von dieser einen Person, die man liebt ...
 
ich freu mich, dass euch das Gedicht gefällt
mfg Dyrian
 
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