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23.10.09
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Ein Flehen aus dem Himmel fällt
durch kaltes Licht in meine Welt
Der Wind aus alten Tagen
muß vieles noch ertragen
Die Nacht ist beiden ein Geleit
der Weg hindurch einsam und weit
 
So sehe ich den Pfad entlang
und höre fremder Schritte Klang
umhüllt von sterbensschwarzer Nacht
verzerrt vom Wind und seiner Macht
durchnäßt von hoffnungsloser Trauer
das Licht war nur von kurzer Dauer
 
Ich spür die Nacht, den Tod, die Ratten
sie hüllt mich ein mit ihren Schatten
Sie fleht, bedroht, sie drängt und wirbt
bis Widerstand und Kraft erstirbt
bis Regen, Wind und kaltes Licht
den letzten Mut, die Hoffnung bricht
 
In Angst und Wut der Wille fällt
verlassen ist die graue Welt
Allein der Schmerz die Geister treibt
bis als Vergessen nichts mehr bleibt
 
Ina Wickert
 
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