Feedback jeder Art Flucht aus dem Paradies

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  • Schmuddelkind
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07.01.20
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Seitdem du meine Welt
aus den Fugen hobst,
hab ich mich umgestellt
und esse frisches Obst.
Um morgens dich zu küssen,
steh ich früher auf.
Raus aus den warmen Kissen!
Das nehm ich gern in Kauf.
Mit einem Wort: mein Leben
ist reicher als zuvor
und geht auch was daneben,
so leihst du mir dein Ohr.
Es ist das Paradies,
wo ich auf nichts verzichte -
nur eines und zwar dies:
ich schreib schlechte Gedichte.
Nur schmieriges Gesülze
vom Tanz im Mondenschein,
bedeutungsleere Hülse
vom Glück, beglückt zu sein.
Ich kann es gar nicht fassen,
sind meine Texte schwach!
Drum muss ich dich verlassen.
Du siehst es mir doch nach.
 
 
(Aus dem Fundus)
 
Autorin
Registriert
10.01.20
Beiträge
1.939
Das ist so schlecht, liebes Schmuddelkind, da muss ich doch tatsächlich eine kleine Verbesserung einwerfen.;-)
 
Nur schmieriges Gesülze
vom Tanz im Mondenschein,
bedeutungsleere Hülse
vom Glück, beglückt zu sein.
Nur biederes Geschleime
vom Tanz im Mondenschein,
bedeutungsleere Reime
vom Glück, beglückt zu sein.
 
Nein, Spaß beiseite, schlecht ist anders!
 
Ich hab deine Reime gern und schmunzelnd gelesen.
 
Schönes Wochenende dir/euch, Letreo
 
Autor
Registriert
02.08.19
Beiträge
2.569
Drum muss ich dich verlassen.
Du siehst es mir doch nach.
Ja mein Schatz geh doch nur
ich kann dich gut entbehren
im Haushalt hilfst mir doch ja nie
braust mich nicht mehr beehren
Dein Text der war auch vorher schlecht
drum wollt ihn keiner lesen
deshalb schenkte ich dir zum Fest
einen Haushaltsbesen
 
 
Autor
Registriert
25.05.20
Beiträge
1.772
Ja, liebes Schmuddelkind,
Glück ist kein Nährboden für künstlerische Kreativität. Erst das Unglück bringt dieses Linderungsmittel hervor.
 
Gern gelesen.
Grüße von gummibaum
 
Registriert
07.01.20
Beiträge
1.193
Vielen Dank für die zahlreichen Reaktionen, Letreo, Freiform, gummibaum und Sabine! :smile:
 
Nur biederes Geschleime
vom Tanz im Mondenschein,
bedeutungsleere Reime
vom Glück, beglückt zu sein.
Oh, danke! Deine Version ist noch ein bisschen besser als meine, finde ich. Übernehme ich gerne. :thumbup:
Weiß nicht, ob du dich erinnern kannst, aber du hast mir damals schon in einem anderen Forum auf das Gedicht geantwortet, als ich es zum ersten Mal gepostet habe. Damals hast du mir ein kleines Antwortgedicht aus Sicht des LD geschrieben. :smile:
Um Gottes Willen! Das ist schon sechs Jahre her. :scared:
 
Ich hab deine Reime gern und schmunzelnd gelesen.
Das höre ich gerne. Danke und dir auch ein schönes Wochenende! :smile:
 
Ja mein Schatz geh doch nur
ich kann dich gut entbehren
im Haushalt hilfst mir doch ja nie
braust mich nicht mehr beehren
Dein Text der war auch vorher schlecht
drum wollt ihn keiner lesen
deshalb schenkte ich dir zum Fest
einen Haushaltsbesen
:rofl2:
Den Besen kannst du gern behalten;
ich werd nie wiederkehren (Wortwitz :wink: ).
Man kann nicht nur von Liebe zehren;
ich muss etwas gestalten.
 
Glück ist kein Nährboden für künstlerische Kreativität. Erst das Unglück bringt dieses Linderungsmittel hervor.
Das stimmt im Großen und Ganzen tatsächlich - zumindest bei mir. Wenn es mir gut geht, schreibe ich meist Belangloses. Wenn da aber ein gewisser Leidensdruch dahinter steht, finden die Gedichte von allein einen Weg aufs Papier.
 
Das kann ich in keinster Weise unterschreiben, @Schmuddelkind.  Ich lese Deine Ausführungen immer wieder gern.
Oh, danke! :smile:
 
LG
 
  • Schmuddelkind
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