Nur Kommentar Geborgenheit

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Geborgenheit
 
weine ruhig mein Kind
um die Welt, die dir rinnt
durch die zarten Finger
unfassbar, unbezwingbar
 
lauf davon im Kreise
um die Welt, bereise
mit den wehen Füßen
unbeirrt im Suchen
 
schlafe ein im dunkeln
in Träume versunken
von Schatten bewacht
in Frieden erwacht
 
Autorin
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524
Hallo Ponorist,
weine ruhig mein Kind
denn es ist zum Weinen und du darfst weinen.
lauf davon im Kreise
aber „unbeirrt im Suchen.“
von Schatten bewacht


in Frieden erwacht
Die dunklen Seiten des Lebens sehen und zulassen, wie schwer ist das in der Sorge für unsere Kinder und doch im Erkennen Mut machen, in der Hoffnung in Frieden zu erwachen.
Das ist schön geschrieben und berührt mich sehr, weil es die Dunkelheit des Lebens nicht verleugnet, ohne in Resignation zu verfallen.
Dein Gedicht macht Mut das Leben gänzlich anzunehmen. 
HG Rhoberta
 
P.S. Ist da ein „d“ ins „unbezwingbar“ gerutscht?
 
Autor
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14.06.20
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Vielen Dank für Deinen Kommentear, liebe Rhoberta (...und für den Hinweis auf den Tippfehler )
 
Der konkrete Inhalt der Zeilen ist bewusst etwas ausgedünnt und projektionsgeeignet. So kann jeder seine Geschichte hineindenken. Schön, dass Du Hoffnung und positives Denken und Ganzheit herausliest. Das sind  treffende Aspekte von Ambivalenzen (Frustration/Einsicht, Weglaufen/Entdecken, Bedrohung/Schutz).
 
Herzlichen Dank auch an alle Anderen für's Lesen und Mögen
 
VLG Peter
 
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