Gedanken einer Seniorin

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Gedanken einer Seniorin
 
Das Glück, in Zweisamkeit zu leben

ist das größte seiner Art -


nicht zum Aneinander kleben,


jeder hat den eignen Part.



Sich morgens in die Augen sehen,

schon vor dem ersten Kuss -


egal was dieser Tag auch bringt


an Freude und Verdruss.



Nicht jede Zeit ist Freude pur

da gibt es auch mal Streit


im Nachhinein ist wichtig nur,


dass zum Verzeihen man bereit



Das Alter hat doch schöne Seiten

auch wenn manches nicht mehr geht -


nur in Gedanken wir dann leiten


den „großen Chor“, der da steht.



13.08.19

© alterwein

 
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ich würde schreiben:
 
Verzeihung stets bereit
 
Und:
 
Nur in Gedanken wir ihn leiten,
Den Chor, der da noch steht
 
 
Lg Alex
 
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Hallo alterwein,
Gedanken eines Lesers, schön!
 
grüßend Freiform
 
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Die Logik des Gedichts ist gut und das Thema toll....
 
"Der Worte sind genug gewechselt, // Laßt mich auch endlich Taten sehn; // Indes ihr Komplimente drechselt, // Kann etwas Nützliches geschehn." — Vers 214 ff. / Direktor
 
"Du gleichst dem Geist, den Du begreifst." — Vers 512 / Geist
 
"Wenn ihrs nicht fühlt, // ihr werdets nicht erjagen." —Faust I
 
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Hallo das A-, Freiform, Nomo
 
bedanke mich fürs Lesen und euer Feedback.
 
Nomo,
es ist denkbar einfach, nicht älter als 60 zu werden - da gibt es, wie du weißt, viele Möglichkeiten.
Ich habe nichts von Verfall oder toter Hose geschrieben, sondern von gelebter Zweisamkeit im Alter.
 
Auch kann der Text nicht schlüssig sein, denn das ganze Leben ist alles andere, nur nicht schlüssig.
 
LG
alterwein
 
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