Feedback jeder Art Gelebte Ignoranz

Hier gelten keine Vorgaben mit Ausnahme der allgemeinen Forenregeln.
  • Sternwanderer
    letzte Antwort
  • 5
    Antworten
  • 503
    Aufrufe
  • Teilnehmer
Autorin
Registriert
20.11.18
Beiträge
2.318
Gelebte Ingnoranz
 
Am Abend freue ich
mich auf Morgen
die Nacht ignoriere ich
in Schatten würd sie
mich hüllen, der wie
ein derber Mantel
unzerreißbar ist.
 
© Sternwanderer
 
 
Autor
Registriert
20.09.19
Beiträge
5.477
Wer freut sich am Abend
des Morgens 
und ignoriert die Nacht? 
Die Sonne, natürlich, 
el astro rey, wie man auf Spanisch sagt.
 
Autorin
Registriert
16.12.21
Beiträge
1.481
Liebe Sternwanderer 
Wer die Nacht ignoriert und den Morgen liebt heißt Optimist. 
Ich liebe optimistische Menschen 
Liebe Grüße Ilona 
 
 
Autorin
Registriert
20.11.18
Beiträge
2.318
Hallo lieber Carlos,
 
die Sonne mit ihrer Macht des ewigen Lebens
hat es leicht die Nacht zu ignorieren
die niemals ihr Feind sein kann
 
Auch eine interpretationsmöglichkeit über die ich mich freue und dir dafür danke.
 
 
LG Sternwanderer
 
 
Hallo Ostseemoewe, liebe Ilona,
 
wer, wenn nicht der Optimit, könnte die langen Schatten der Nacht ignorieren.
 
 
LG Sternwanderer
 
Autorin
Registriert
08.05.18
Beiträge
599
Hallo, Sternwanderer,
 
Licht und Schattenseiten; wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Helligkeit und Dunkelheit. Es gibt immer zwei Seiten der Medaille. So interpretiere ich dein Gedicht. 
 
Für mich trifft der Titel sehr gut, wovon der Inhalt spricht. Ich halte Ignoranz für falsch. Ja, Nachteile, das Schlechte, das Negative kann man ignorieren, ausblenden, wenn man möchte. Aber - richtig ist das nicht. Es ist, für mich, ein unreifes Verhalten. Das Verhalten eines kleinen Kindes, das sich die Augen zuhält und denkt: Wenn ich es nicht sehe, dann kann es auch niemand anders sehen, dann ist es nicht da. Wenn ein kleines Kind Verstecken spielt, dann hält es sich die eigenen Augen zu und glaubt: Wenn ich mich nicht sehen kann, kann das jemand anders auch nicht. 
 
Wenn sich aber Erwachsene so benehmen, dann ist das nicht kindlich, sondern kindisch. Negatives und/oder Probleme bleiben, da ignoriert, bestehen. Es ändert sich nichts zum Besseren, nichts wird dadurch gelöst. Und wenn das viele Menschen so machen und immer wieder machen, dann sammelt sich immer mehr und mehr an. Unweigerlich bis zu dem Punkt, ab dem die Probleme einem 'über den Kopf wachsen'. Dann gibts oft das 'große Geheule', dann wird gejammert: Das ist doch viel zu viel, wie soll ich denn damit fertig werden? Ich denke mir dabei: Wie wäre es denn gewesen, wenn du es erst gar nicht so weit hättest kommen lassen?
 
Mir gefallen die Metaphern, die du verwendest, wirklich gut - fein gewählt und geschrieben!  :smile:
 
LG,
 
Anonyma
 
Autorin
Registriert
20.11.18
Beiträge
2.318
Liebe @Anonyma,
 
wie eben schon bei Uschi R., muss ich mich auch bei dir für meine zeitverzögerte Antwort entschuldigen.
 
Ich gebe dir Recht, den Kopf vor Problemen in den Sand stecken nützt nichts und führt eher gradewegs in eine Katastrophe. Ich dachte hier mit der gelebten Ignoranz an einen temporär andauernden Selbsschutz, bis Hilfe in irgendeiner Form gefunden wurde.
 
 
LG Sternwanderer
 
  • Sternwanderer
    letzte Antwort
  • 5
    Antworten
  • 503
    Aufrufe
  • Teilnehmer

Empfohlene Themen

Beliebte Themen

Oben