Gläserne Augen

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Ein weiteres Stück von mir, welches versucht die wirren Gedanken und Emotionen in klägliche Worte zu fassen.
Ich bin mit der hier dargebotenen Fassung noch nicht ganz zufrieden, da es ursprünglich als Songtext gedacht war,
ich die Strophen aber nicht abändern wollte. Das Lied wird vermutlich auch erst einiges später fertiggestellt, da ich
musikalisch gerade schwerpunktemäßig auf ein anderes Projekt fokussiert bin. (hier sei ein Gruß an Black Raziel angebracht^^)
 
 
Gläserne Augen
 
Ständig kehren immer wieder Phasen in mein Leben,
ich habe mich bemüht, doch Erfolge bleiben aus.
Chronisches Gedankengut zermartert meine Seele
und alles was mir wichtig ist, macht sich nichts daraus.
 
Luftig leicht, so sind die Spuren, zeigen mir Heucheleien.
Unergründlich ist der Weg, den ich für mich gewann.
Er führt mich ewig immer weiter, tief in mich hinein,
manchmal bleib ich stehen und mach was ich am besten kann.
 
Ich begrabe all die Tugenden, die mir wertvoll erschienen.
Bemerke mein‘ Respekt und spür‘ wie er sich verkriecht.
Hasserfüllter Schweiß fällt von der Stirn auf den Boden,
ich beobachte wie er, wie mein Leben, in Dunkelheit versiecht.
 

TEP

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hey onkie
 
ich finde, das werk beeinhaltet, wie du schon gesagt hast, mehr den musikalischen charakter als den lyrischen.
könnte gut ein hiphop-songtext sein, so rap-mäßig. das wär das, was ich als erstes implizieren würde.
oder wie hast du es gedacht?
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zum ausgereiften gedicht fehlt meiner meinung nach noch ein stück, allerdings ist es meiner meinung nach auch unheimlich schwer texte oder gedichte mit langen versen, wie hier, in eine form zu bringen, die lyrishc hochwertig ist. ich kann das garnicht. :mrgreen:
 
liebe grüße
TEP
 
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Hallo!
 
Leider bin ich nicht in der Lage mir das mit Musik vorzustellen. 😳 Vielleicht paßt es, vielleicht auch nicht, man kann ja mit Stimme da viel machen.
 
Den Inhalt finde ich gut, meine aber, dass da gerne noch eine Strophe dazu darf oder zwei. :wink:
 
Viele Grüsse!
mystic
 
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hey,
 
der meister der längsten verse ist eindeutig Dead Man! ---> http://www.dichter-forum.de/geiger-vt4336.html
 
was den text angeht... er ist etwas trocken und "gewöhnlich" im sprachgebrauch... es plätschert halt so vor sich hin... "ständig kehren phasen in mein leben, ich habe mich bemüht, und es hat nix gebracht. es geht mir andie seele und es hat eh nichts einen sinn. ich weiß nicht, wohin der weg mich führt, aber ich folge ihm und halte manchmal auch an. ich lasse die vergangenheit hinter mir, ich bin erschöpft und ausgebraucht und jetzt ist mein leben kaputt" ...
 
das ist so viel inhalt so nackig-knackig... da braucht man sich gar nicht mit beschäftigen... und wenn jetzt eh alles zu spät ist... naja... dann braucht man sich ja net mehr damit auseinander setzen.
 
es fehlt mir irgendwie eine aussage, etwas wo ich sage "OH MEIN GOTT; DAS IST ES!!!" ...
 
lg alex
 

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