Feedback jeder Art Glücklos aufgefahren aufs felsige Riff

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Glücklos aufgefahren aufs felsige Riff,
lädiert und zerschunden, zerborsten das Schiff;
aus zerrissenem Bauche quillt Ladung hervor,
wispernde Seelen steigen zum Himmel empor.
 
Noch ehern steht Einer, ich hab ihn gekannt,
das Auge gebrochen, am Ruder die Hand;
er, der doch stets siegreich und trotzte der Not,
fand hier am Gestade den sicheren Tod.
 
Es trauern die Witwen, es trauert der Sohn,
der selbst als Seefahrer verdient seinen Lohn;
und weiter wird fahren, durchqueren das Meer,
bis das eines Tages auch ihn gibt nicht her.
 
Dann trauern die Witwen, dann trauert das Kind,
weil Opa und Vater; ihn genommen nun sind;
doch auch er will fahren, bezwingen die See,
will frei sich fühlen, auf den Meeren juchhe.
 
Autor
Registriert
02.08.19
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2.569
Hallo Kurt,
das Meer zieht uns in seinen Bann und manche auch in seine Tiefen. 
Schön geschrieben!
 
Grüßend Freiform
 
Autorin
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01.05.20
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Hallo Kurt 
Das Meer uebt immer eine Faszination aus und du hast die Doppelseite dieses Elementes gut beschrieben. Es mag für die einen Freiheit bedeuten a aber es kann auch Tod bringend sein 
 
Liebe Grüße anais 
 
Autor
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23.08.08
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Hallo Kurt,
bei aller Trauer blitzt mit den "Witwen" auch ein wenig Seemangsgarn durch die bewölkte Stimmung.
Gern gelesen und LG
Perry
 
  • Perry
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