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Herbstregen
Im Sommer halt‘ ich mich bedeckt,
weiß nicht recht, was in mir steckt.
Wenn es regnet, stürmt und windet,
ist es die Dichtung, die mich findet.
Klein ist sonst mein großer Mut,
ich setz‘ jetzt auf den Dichterhut.
 
In mir macht sich ein Nebel breit,
zur Literatur ist es nicht weit.
Der Wind belebt meine Natur!
Strömen neue Verse in die Kultur?
Die Gedanken tröpfeln in die Welt hinaus,
– sieht es nicht nach Regen aus?
 
Wird meine Welt auch dann gesegnet,
wenn es bald schneit und nicht mehr regnet?
Gekleidet wird sie in kaltes Weiß,
 
was soll der Reim zu jedem Preis?
In mir lichtet sich der Dunst,
was bleibt von meiner alten Kunst?
Es wird klar und wieder hell,
die Wintersonne scheint sehr grell.
Schnee liegt auf den Gedanken,
vereist meine Kunst, ich spür‘ das Wanken.
 
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Hallo Herodot79,
 
bei deinen Werken habe ich ständig das Gefühl, dass Worte zu viel oder zu wenig sind und ich, als Leser, ständig die Rhythmik und Betonung ändern muss, damit es flüssig wird.
 
Was ich aber allemal hervorheben möchte, ist, dass mir deine Themen immer gefallen!
 
In diesem Sinne fröhliches Weitermachen!
 
glG gez. das A-
 
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Danke fürs Feedback. Ist auch Geschmacksache. Ich mag es so, wie es ist. Ein Gedicht kann, muss aber nicht - um bei der Schneemetapher zu bleiben - eine glatte Bahn sein.
 
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