Herbstsonett (Sonett Nr.4)

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Grau ein Reiter eilt voran,
pfeifend klingt der Winde Sang.
Seinen neblig‘ Weg er weiß,
doch die Straße schwindet leis‘.
 
Sein Galopp, von Luft erstickt,
kehrt in seinen Kreis zurück.
Doch dem Reiter ist es schwer,
denn sein Weg wird grau und leer.
 
Blätter fallen, wenn er kommt,
Wurzeln trinken Meere.
Keiner weiß, wohin er geht.
 
Endliche Unendlichkeit;
Lässt du ihn so reiten?
Lustvoll will er schreiten!
 
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