Hinrichtung

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Mein Kopf ist frei
Von Gedanken
Mensch und Natur
Sind schon lange
An mir vorbeigeeilt
 
Wenn sich der Himmel teilt
Wird mir angst und bange
Der blutige Flur
Dornen ranken
Von Angst geschwängert
 
Alles hat sich verändert
Und die Blutroten sanken
Ein gehorsamer Schwur
Zerquetscht in der Zange
Von dämonischer Instanz
 
Mein Kopf schwer
Wie giftiges Blei
Nun bin ich gefasst
Und der Stahl
Schließt sich für immer
 
Hilft kein Gewimmer
Nah das letzte Mahl
Unendlich gehasst
Ungehörter Schrei
Sie wollen mich sehen
 
Ich kann es verstehen
Sie wollen Rache
Für vergossenes Blut
Wollen mein bratendes
Fleisch mit Wonne riechen
Ein Schalter -
Umgelegt
Ich werde durchströmt
Und bin unschuldig
 
 
Dunkelsonne
 
G

geierchen

Gast
Hallo dunkelsonne,
 
an sich finde ich die Idee gut (mit den Reimen immer zw. den Strophen) und auch die Umsetzung ist insgesamt gelungen.
 
An manchen Stellen nervt die Einfachheit des plötzlich auftauchenden Reims aber fast, man ist schon an das sich Nichtreimende gewöhnt.
 
geeilt/teilt - sehr gut
geschwängert/verändert - ok
instanz/schwer - hier verlässt du deine schematik. das ist ok, es ist zu erkennen, das es sozusagen "die mitte" ist.
immer/gewimmer - hier fängt es an unangenehm zu werden. immer/gewimmer, bei allem respekt, hört sich extrem nach einem zweckreim an, SELBST WENN ES KEINER IST - es hört sich einfach nicht gut an an dieser stelle.
verstehen/sehen - hier gilt das gleiche wie bei immer/gewimmer.
 
die letzte zeile würde ich so schreiben:
"Und bin doch - unschuldig." oder "Doch ich bin unschuldig."
 
Ist alles nur meine persönliche Meinung, bitte nicht angegriffen fühlen!
 
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