Hoffnung

  • eiselfe
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Da ist noch ein Hoffnungsschimmer,
die Angst wird bleiben - für immer.
Ein Lichtblick nur, halte mich daran fest,
weil es mich so leichter leben läßt-
 
Ich will nach jedem Strohhalm greifen
mit den Augen Mond und Sterne streifen.
Leben spüren jeden Tag, jede Stunde,
spiele auf Zeit - in dieser letzten Runde.
 
Autorin
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Hallo eiselfe,
 
wo Angst ist, lebt Hoffnung, wo die Nacht um sich greift, strahlen die Sterne umso heller, wo etwas zu Ende geht, strömt der lebendige Anfang durch einen hindurch.
Diese Stimmung erwecken deine Worte in mir, ich kann mich gut darin wieder finden.
Die Aussage "die Angst wird bleiben - für immer." schien mir zunächst der Hoffnung zu widersprechen, aber darin liegt eine tiefere Akzeptanz und das Erkennen - trotz der Angst ist da Hoffnung. Und dann ist es ok Angst zu haben, sie ist akzeptiert als Teil des Lebens.
Zu Beginn der zweiten Strophe ließe sich mE gut ein "Ich" einsetzen, zur Verstärkung des inneren Wunsches und diesem Ausdruck zu verleihen.
---> "Ich will nach jedem Strohhalm greifen"
 
Sehr tiefe, nachdenkliche Worte, eiselfe. Habe ich gerne gelesen.
LG Lichtsammlerin
 
Autorin
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Hallo Lichtsammlerin,
 
es hat mich gefreut, dass ich deine Gedanken zu meinem Gedicht lesen durfte.
Und ich stimme dir zu, Angst und Hoffnung widersprechen sich nicht.
Ich denke, so lange die Angst in uns wohnt, haben wir nicht aufgegeben -
dann ist irgendwo noch ein Hoffnungsschimmer.
Erst, wenn keine Gefühle mehr da sind, dann hat man sich aufgegeben
 
Habe deine Zeilen gern gelesen
 
liebe Grüße
eiselfe
 
  • eiselfe
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