Feedback jeder Art Ich reich dir die Hand, Fremder

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  • Sternwanderer
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Zu dem folgenden Text wurde ich durch "Völkerwanderung" von alterwein und durch "Herbergsuche" von Behutsalem inspiriert:
 
Ich reich dir die Hand, Fremder
 
Gestrandet in
unbekanntem
Raum
eingepfercht
in der Weite
die dich in ihrer
sonnengefluteten
Kaltherzigkeit wärmt
mit
einem Glorieschein
bar allem Humanen
seine Größe
wahrend
festigend
sei willkommen Fremder
im
Gelobten Land
 
 
© Sternwanderer
 
Autor
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Hallo Sternwanderer,
ja nicht alle Hände, die den Fremden gereicht werden sind warmherzig, obwohl die (nichtstaatliche) Hilfsbereitschaft in unserem Land sehr groß ist.
Die politische Großwetterlage lässt einen aber durchaus frösteln.
LG
Perry
 
PS:
die dich in ihrer
sonnengefluteten
 
Autorin
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Hallo Perry,
 
wie schön, dass du zu mir gefunden hast.
 
Nicht jeder kann offenherzig Fremden gegenüber sein und betrachtet sie zunächst mit Skepsis, was durchaus verständlich ist.
 
Was ich hier mehr meine ist die Heuchelei mit der Propaganda von unserer Mitmenschen betrieben wird und wenn es drauf ankommt helfen zu sollen stoben sie in allen Himmelsrichtungen auseinander. Und nix ist mehr mit den milden Gaben, die durchaus nicht auf dem Silbertablett gereicht werden müssen. Und diese Heuchelei wird verteidigt --> den Glorieschein wahrend, festigend! um jeden Preis, für die Selbstdarstellung im Umfeld, als guter Mensch.
 
LG Sternwanderer
 
 
Danke für die Buchstaben -
 
Autorin
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Hallo Sternwanderer,
 
Zeilen die wohl nie ihre Wichtigkeit verlieren..
Dann grüße mir die Fremden, deren Namen ich vergaß..
Ein Zusammenhalt und eine Begegnung von Mensch zu Mensch, die wir alle Menschen sind, ist das so utopisch? Schaut ich mir die aktuelle Lage an, leider ja. Denn es bleibt bei den schönen Worten die auf hässliche Realität stoßen. Offen wird sich zur Menschlichkeit bekannt und dann Menschenrechte "außer Kraft gesetzt". Ja, aber Hauptsache mit Minimalgesten und hübschen Lügen lässt sich das eigene Image ein wenig polieren..
 
eingepfercht


in der Weite
Ein Paradoxon das keines ist! Einzig die Realität ist paradox. Dass diese Welt so groß ist und doch zu wenig Raum für Menschlichkeit vorhanden ist.. so groß und doch kein Ort der Heimat wird.. so groß und doch ein Kerker mit Gefängnisgittern der Herkunft.
 
Ich glaube an diesem Wort hapert es immer noch, trotz Perry's Hinweis hat sich da wohl wieder ein Verdreher eingeschlichen :wink:
 
Bin gerade sehr froh, dass ich auf dieses Gedicht gestoßen bin..
Halten wir also die Herzen offen und strotzen der Unmenschlichkeit, die einem im Alltag begegnet, und lassen wir den Gruß eines Fremden uns erreichen!
 
Liebe Grüße, Lichtsammlerin
 
Autorin
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Hallo Lichtsammlerin,
 
ich meine auch, dass solche Inhalte nie ihre Wichtigkeit verlieren, wohl aber übersehen werden. Daher danke ich dir herzlich für das Hervorholen meines alten Textes.
 
Seinerzeit muss ich schlicht und ergreifend vergessen haben meinen Tippfehler auszumerzen. Ich habe es nun nachgeholt. Auch für deinen Nasedraufstupser hab Dank.
 
 
LG Sternwanderer
 
 
 
 
Autorin
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Hallo Sternwanderer,
 
sehr gerne, und wenn du erlaubst werde ich noch einen "Nasedraufstupser" (herrliches Wort!) draufsetzen.
Ich glaube nämlich.. da ist der Wurm drin.. nun fehlt dem "sonnengfluteten" das e!!!
 
Was der Wichtigkeit keinen Abbruch tut... aber dennoch gesagt sei  :grin:
 
Liebe Grüße, Lichtsammlerin
 
Autorin
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Aber nu
liebe Lichtsammlerin
hab ich das
Wort
entwurmt
 ---***---
hoffe ich

 
  • Sternwanderer
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