Feedback jeder Art im fernen verloren

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Autor
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im fernen verloren

endet unser streben sobald die schrift kleiner wird
sich ins papier zurückzieht wer will schon lesen was
mit unsichtbarer tinte ohne happy end verfasst ist
 
schwingt dunkles im nächtlichen wolfsgeheul erahnst
du in fixsternen augen einer dämmernden zeit glaubst    
dekadenz im zarten klang der nocturnen zu hören
           
schwer fällt die wahl nach unten zu blicken um nicht
auf unschuldiges zu treten und zugleich den himmel
im blick zu behalten damit dich kein asteroid trifft
 

im fernen verloren (Sound_Chopin - Nocturne op.9 No.2, gespielt von Vadim Chaimovich).mp4
 

Anhänge

Autorin
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lieber @Perry ich denke, es ist zu verständlich weit Entferntes mit Skepsis zu begegnen. Und nicht nur Entferntes, sondern auch in Nebel Gehülltes macht uns Angst. 
Sehr interessante Zeilen hast du geschrieben und ich werde sie mit Sicherheit weiter verfolgen.
Liebe Grüße Ilona
 
Autor
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23.08.08
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Hallo Ilona,
wenn das Nahe keine Antworten mehr hat richtet sich unser Blick in die Ferne, doch auch dort herrscht nur Schweigen.
Danke fürs Interesse und deinen Interpretationsansetz.
LG
Perry
 
ehemaliger Autor
Registriert
12.06.21
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1.685
Lieber Perry,

ein sehnsuchtsvoll schöner Himmelsspaziergang durch ferne Galaxien, in denen eingedenk
der vielen Jahre, die Wehmu durch so manche Erinnerung zu wehen scheint...

Die Dekadenz der Nocturnen ist für mich, alleine schon aus meinem gleichnamigen Gedicht her, sehr sehr gut nachvollziehbar! Ein wundersam schöner Text erneut!
 
LG Uschi
 
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