Ins Weite

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Ins Weite
 
Hab nie gekannt der Seele Ruh
Mich treibt es ewig weiter fort
An einen fernen, fremden Ort
Zu dem's mich hinzieht, immerzu
 
Lernt' so manche Stätte kennen
Lud mich selbst zum Bleiben ein
Manche mögen's Heimat nennen
Ich werd nie zuhause sein
 
Nun kann ich nicht mehr lang verweilen
Will nichts von dieser Welt verpassen
Des Nachts die goldnen Sterne sehen
 
Lebt wohl, ich muss schon wieder gehen!
Ich will hinaus ins Weite eilen
Mich nur vom Winde führen lassen
 
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13.11.09
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122
Grüß dich,
 
erstmal vorweg: die Formulierung "der Seele Ruh" erinnert stark an Schiller, aber das ist keine zeitgemäße Form mehr. Soweit mir bekannt ist, hat auch nach Schiller niemand mehr so geschrieben (außer den Leuten, die so schreiben wollten, wie Schiller 😛). Aber es ist dir überlassen, ob du das so stehen lassen magst.
 
Das Werk an sich ist schön und spiegelt gut die Rastlosigkeit wieder. Mich stört ein wenig, dass es so arm an Bildern ist, aber das Gefühl kommt rüber.
 
Die zweite Strophe scheint jedoch metrisch aus der Reihe zu fallen, ist das beabsichtigt?
 
Ich hoffe, du kannst etwas mit dem Feedback anfangen. ;-)
 
Gruß
DerSeelendichter
 
Autor
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25.06.11
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Vielen Dank für das Feedback!
Dass die zweite Strophe metrisch nicht ganz passt, war nicht unbedingt so geplant, mich persönlich stört es aber auch nicht. Ich verstehe aber, wenn einem das unangenehm auffällt, vielleicht sollte ich mal was daran ändern.
 
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