Komm' heim !

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Ich will fischen an Flüssen
und keine Menschen sehen müssen
Einmal dösen unter Eichen
und nicht hier, wo Kinder kreischen
 
Honig klauen von den Bienen
Meinem Herrn, dem Graubart dienen
Ich könnt' leben, nicht mich quälen
Meine Wege selber wählen
 
Doch bin als Eigentum geboren
Hab' mein Leben schon verloren
als es noch nicht begonnen hat
Den Wald ich nie gesehen hab'
 
Die Menschen reden...essen...gucken
Ich schlafe ein - die Tatzen zucken
Wohlig steigt mir Wärme auf
Ich klettere die Esche rauf
 
Nun ist's vorbei...mein Erdenleben
Der Graubart will mir Freiheit geben
Ich soll in seinem Walde sein
Er spricht mit mir...er sagt :
 
 
"Komm' heim !"
 

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Hallo Matze,
eine traurige Geschichte, ich tippe mal auf ein Tier (Bär?) im Zoo, wozu aber der "Graubart (Gott?)" nicht wirklich zu passen scheint.
Ob der Paarreim hier die doch eher nachdenkliche Aussage unterstützt, ist wohl Geschmackssache.
Gern hineingespürt und LG
Perry
 
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[QUOTE='Perry]Hallo Matze,
eine traurige Geschichte, ich tippe mal auf ein Tier (Bär?) im Zoo, wozu aber der "Graubart (Gott?)" nicht wirklich zu passen scheint.
Ob der Paarreim hier die doch eher nachdenkliche Aussage unterstützt, ist wohl Geschmackssache.
Gern hineingespürt und LG
Perry
[/QUOTE]Hallo Perry
Es geht um einen Bären (Honig klauen, Tatze).
Der Bär ist Odin geweiht.
Graubart ist ein Beiname Odins.
Die Esche ist die Weltenesche (Weltenbaum)...das Weltbild der Wikinger, wo sich in der Krone das Götterheim Asgard befindet.
Vielen Dank !
 
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