Feedback jeder Art Liebe

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M

marryclaire

Gast
Ich liebe dich, 
wie der Horizont die Sonne,
Ich liebe dich,
wie Gläubige den Brauch, 
Ich liebe dich,
Wie der Fisch das Wasser,
Ich liebe dich, 
Wie der Adler den Wind,
Ich liebe dich, 
wie die Fackel die Luft, 
Ich liebe dich, 
Wie der Fluss das Weite des Meeres,
Ich liebe dich, 
wie der Himmel die Sterne, 
Ich liebe dich, 
Wie die Zeit die Unendlichkeit. 
Ich liebe dich 
 
Autor
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20.09.19
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5.477
Willkommen im Forum Marryclaire,
dein Gedicht finde ich wunderbar. Es zeigt mir auch, dass es nicht nötig ist, immer neue Metapher zu suchen: Die Liebe will immer mit den besten Vergleichen ausgedrückt sein.
 

 
Autor
Registriert
17.11.18
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1.460
Willkommen marryclaire,
 
statt echter Liebe erkenne ich in deinem Gedicht eher Abhängigkeiten wie z.B. beim Fisch, der das Wasser zum Leben braucht und ohne es nicht leben kann. Ähnlich ist es bei der Fackel und der Luft.
 
Darum muss ich Carlos widersprechen, sorry.
 
Die Liebe will immer mit den besten Vergleichen ausgedrückt sein.
 
Lass den Kopf nicht hängen, denn du hast den ersten Schritt gemacht und bist in einem Forum, in dem du viel lernen kannst.
 
Liebe Grüße
Hugin
 
 
Autorin
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04.08.20
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1.047
Hallo marry claire,
 
ich finde Deine gefundenen Bilder passend.
Das sind Wesen😀inge:Erscheinungen, die zusammen gehören.
 
Himmel und Sterne - kann eine:r nicht trennen. Adler gehört fraglos zur Luft , wird von ihr getragen .... .
(Einzig das Bild vom Gläubigen und seinem Brauch gefällt mir nicht - es ist mir zu verkopft )
Hugin servus,
 
wie schaut denn echte Liebe aus ?
 
Eine:n andere:n zu brauche, weil man:frau ihn liebt, das ist doch menschgemäß. Wir sind keine einsamen Planeten.
Schwierig wirds, wenn man einen liebt, weil man ihn braucht und alleine nicht klar kommt.
 
liebe Grüße
 
Sternenherz
 
 
 
Autor
Registriert
17.11.18
Beiträge
1.460
wie schaut denn echte Liebe aus ?


 


Eine:n andere:n zu brauche, weil man:frau ihn liebt, das ist doch menschgemäß. Wir sind keine einsamen Planeten.
Auf jeden Fall verursacht echte Liebe keine Abhängigkeit. In sofern ist z.B. der Fisch, um existieren zu können, abhängig vom Wasser, sowie die Fackel, um brennen zu können, von der Luft.
Und da die Liebe ja auf Gegenseitigkeit beruhen sollte, stellt sich die Frage, liebt das Wasser den Fisch und liebt die Luft die Fackel?
 
Autor
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20.09.19
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5.477
Ich glaube, Marryclair spricht hier von der Liebe in der Jugend, von dem verliebt sein. Und da ist es wohl so, dass die ineinander verliebten sich so lieben, dass sie sich wie der Fisch das Wasser, wie die Fackel die Luft brauchen.
Wenn es nicht so wäre, gäbe es kein Werther, keine Romeo und Julia. 
 

 
 
Autorin
Registriert
10.01.20
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1.939
Ich denke, dass es sich hier um eine sehr junge Liebe handelt und naja, wenn man sich daran zurück erinnert, dann war das genau so, wie @marryclaire es beschrieben hat. Ich finds süß und ich habe mich gern zurück erinnert.
Eine Zeile von mir an meinen Mann aus dem Jahre 1991 lautete:" Ich liebe dich, so wie der Trinker sein Bier."
 
Einen herzlichen Willkommensgruß an dich, marryclaire!
 
Letreo
 
Autor
Registriert
17.11.18
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Liebe Letreo,
 
ich springe jetzt aber ganz schnell von Bord des falschen Dampfers!
 
LG Hugin
 
Teammitglied
ㅤModeratorin
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Hallo @marryclaire,
 
neunmal den Satz aller Sätze zu lesen, finde ich etwas ermüdend und könnte mir die Gestaltung des Gedichts interessanter vorstellen, z.B.:
 
 
Wie der Fisch das Wasser,
der Adler den Wind,
die Fackel die Luft,
der Himmel die Sterne.  
der Fluss die Weite des Meeres,
 
so liebe ich dich.
 
LG Claudi
 
 
 
Autor
Registriert
20.09.19
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5.477
Das Gedicht lebt von diesen drei Worten, "Ich liebe dich", die nicht oft genug gesagt werden können.
Zuerst mit Vergleichen, dann, am Schluss, direkt, lapidarisch: Ich liebe dich.
 
Sie sind mit dem Herzen geschrieben, versuchen wir, es mit dem Herzen wahrzunehmen. 
 
 
Autor
Registriert
16.03.21
Beiträge
903
Lieber Carlos,
 
diese Form der Wahrnehmung von Texten und Gedichten - ich nenne sie mal textempathisch - kann dir keiner wegnehmen.
 
Sie ist aber keinesfalls die einzige Art oder die prioritare Art, ein Gedicht zu lesen. 
 
Ich zum Beispiel genieße kaum etwas, das sich nicht wenigstens bemüht, mich  auch in der Form, in der optischen Präsentation, in der Ausdrucksweise, Wortwahl, im Klang und im intellektuellen Gehalt anzuregen.
 
LG. Lé.
 
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