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Ich bin die Marionette
Tanze zu deiner Musik,
bewege mich im Takt.
 
Hebe die Hand,wenn du es willst-
setze Fuß vor Fuß,
nicke mit dem Kopf.
 
Ich bin die Marionette-
weine,wenn es dunkel ist-
fürchte mich vor dem Morgen.
 
Im Karton ist es dunkel-
die Fäden sind sehr stark-
Ich möchte sie zerreissen!
 
Ich bin die Marionette-
tanze zu deiner Musik,
bewege mich im Takt.
 
Abends,wenn alles schläft,
dann stehe ich auf-
bewege mich frei!
 
Stille herrscht im ganzen Haus-
bin frei für eine Nacht!
Bin glücklich für einen Moment!
 
Ich bin die Marionette-
hebe die Hand,wenn du es willst-
setze Fuß vor Fuß...
 
 
Muse 208 Gruß an Mystik
 
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Liebe Muse
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,
 
eine Marionette kann man nur solange sein, bis man irgendwann zusammenbricht.
Auch die kurze Zeit der Nacht kann daran nichts ändern.
 
Es hilft nur ein Versuch auszubrechen, und dem Puppenspieler zu entkommen.
Danach ist es erforderlich, sich von den Fesseln( Schnüren ) zu befreien und Hilfe zu suchen.
 
Du schreibst wunderschöne Gedichte, ich verstehe nicht, warum Du hierauf noch keine Antwort erhalten hast.
 
Liebe Grüße von Rena :lol:
 
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Ich wollte schon mal ran. Aber nach einiger Zeit finde ich es ist ne Fleißarbeit... Ratschläge habe ich keine obwohl diese Stricke mein Leben sind. Befreiung kann nur der haben der glaubt und Zwang in Interesse wandeln kann. Irgendwo steht doch geschrieben , du sollst deine Feinde lieben.
 
LG RS
 
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Lieber RS
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,
 
deine Feinde lieben?....vor so einem Feind kann man nur ausbrechen.
 
Wie kann man einen Menschen lieben, der einem anderen Fesseln anlegt und ihn als sein Eigentum ansieht?
 
Wer so einen Menschen lieben sollte, der zerstört sich selbst.
 
Liebe Grüße von Rena :lol:
 
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Das ist ein Bibelzitat und nicht wörtlich zu nehmen. Ausserdem ist eine Welt ohne Feinde viel erstrebenswerter.
 
LG RS
 
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Ja,da ist was dran. Manchmal braucht man jemanden,der einen von den Stricken befreit. 😢
 
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Vielleicht kann ich sie lockern;-)
Sie müssen ja nach all dieser Zeit nicht mehr weh tun...
 
LG RS
 
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Sehr schön dein Gedicht, hoffe dich binden nicht all zu viele Stricke.. :wink:
 
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Die Stricke die uns binden sind nur Pfaden zu Welten,

in den wir uns verstelten,


Etwas vergasen,


oder versagten.

 

Sie zu zerschneiden,


frei von Ihnen zu sein,


das würd so manchen reichen,


doch dann lebten Wir nur zum schein.

 

Stricke sind das was uns zusammen hält,


ohne die alles zefällt.

 
Anregend das die Muse vom Marioneten sein spricht.
Da hat Klio (Muse der Geschichtsschreibung) dich wohl geküsst.
 

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