Feedback jeder Art Maschine Stadt

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  • LeMarq
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Gemächlich geht die Sonne auf
und vertreibt die Nacht.
Ein neuer Tag nimmt seinen Lauf,
eine Stadt erwacht.
 
in den noch verträumten Gassen,
wo der Tag noch kaum begonnen hat,
wird der Motor langsam angelassen
von dem Mechanismus „Stadt“.
 
Je heller dieser Tag dann wird,
wachsen stets die Menschenmassen
und fließen weiter, unbeirrt,
wie Treibstoff durch die Straßen.
 
Jeder in dem Menschenhaufen
ist nur ein Zahnrad im System.
Die Maschine wird nur dann gut laufen,
wenn sich alle Räder drehen.
 
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Hallo LeMarq,
 
eigentlich bin ich kein Fan von Großstadtlyrik, aber dein Gedicht gefällt mir...
 
Wenn ich aufgelegt wäre zum Nörgeln, was ich nicht bin, würde ich anmerken wollen, dass die Sonne genau genommen nicht die Nacht erhellt (den Job macht der Mond - OK, auch der erhält sein Licht von der Sonne, so gesehen hast du wieder Recht), sondern sie vertreibt.
 
Dass jedes Menschlein ein Zahnrad im System ist - eine Binsenweisheit. Aber den Gedanken unmittelbar davor: Die Menschenmassen, die durch die Straßen fließen, sind der Treibstoff für die Maschine Stadt - den finde ich originell und gut formuliert.
 
Grüße vom Lande
Cornelius
 
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@Cornelius
 
Hallo Cornelius,
 
danke für dein Feedback! Ich schaue ob mir für die letzte Strophe ein anderes Bild einfällt und du hast natürlich recht, dass die Sonne den Mond vertreibt!
 
Liebe Grüße,
LeMarq
 
  • LeMarq
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