Feedback jeder Art Mein Wind

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  • Joshua Coan
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Neun Tage war ich in den Bergen
sollt der Gemahl der Skadi werden
doch Wölfe heulten jede Nacht
haben mich um Schlaf gebracht
 
Die Sehnsucht gar verzehrte mich
die blaue See verehre ich
mein Wind muss über Meere wehen
Wellen heben...Segel blähen
 
springende Delfine streicheln
Schwanenlieder, die mir schmeicheln
soll er in den Himmel tragen
und sie hoch nach Asgard jagen
 
er soll die Möwen schweben lassen
und die Gischt der Wassermassen
die aufschäumt, wenn sich Wale schmeißen
jeden Tag willkommen heißen
 
So ging ich wieder fort, von ihr
und bin jetzt wieder hier, bei mir
mein Wind weht Träume in den Hafen
so dass ich wieder kann gut schlafen
 
 
 
 
 
Anmerkung :
Skadi ist die Göttin der Jagd und des Winters. 
Als die Götter ihren Vater töten, kommt sie nach Asgard, um seinen Tod zu sühnen.
Die Götter schlagen ihr vor, einen von ihnen zu ehelichen, sie dürfe ihn aber nur anhand seiner Füße auswählen.
Sie wählte die schönsten Füße, in der Hoffnung, dass es Balder sei, der schönste aller Götter, doch es sind die Füße des Meeresgottes Njörd.
Neun Tage lebt er bei ihr in den Bergen, dann hält er es nicht mehr aus, genauso, wie Skadi nach neun Tagen am Meer voller Heimweh zurück in die Berge geht.
Die Ehe galt somit als gescheitert.
 
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Hallo Skalde,
auch die Story gefällt mir wieder gut.
Die letzte Strophe würde ich vielleicht noch einmal überdenken.
 
und bin jetzt wieder hier, bei mir
 
 
so dass ich wieder kann gut schlafen
sagen mir nicht so zu.
Vielleicht:
So ging ich wieder fort, zu mir
sehn mich im Wasserbett nach ihr
mein Wind weht Träume in den Hafen
kann endlich wieder ruhig schlafen
 
grüßend Freiform
 
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Hallo Skalde,
auch die Story gefällt mir wieder gut.
Die letzte Strophe würde ich vielleicht noch einmal überdenken.
 


 


 



sagen mir nicht so zu.
Vielleicht:
So ging ich wieder fort, zu mir


sehn mich im Wasserbett nach ihr


mein Wind weht Träume in den Hafen


kann endlich wieder ruhig schlafen
 


grüßend Freiform
 
Vielen Dank, Freiform  !
 
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doch Wölfe heulten jede Nacht


haben mich um Schlaf gebracht


 


Die Sehnsucht gar verzehrte mich
Perfekte Metapher!
Und fühlbare Zeilen! 
Das Gefühl des Sehnens das einem irgendwie natürlich begegnet, wenn man vor der Küste steht und in die Ferne sieht. Blind und Herzlos wer das nicht spürt und erkennt. 
 
LG JC
 
  • Joshua Coan
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