Feedback jeder Art meine Krähen

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endlich höre 
ich die Krähen
die mich mit
nach Hause nehmen
die Odin mir
hat wohl gesandt
um mich zu nehmen
an der Hand
 
die Welt ist grau
doch kann ich fliegen
die Asche wird
im Schoße liegen
der wunderschönen
Mutter Erde
wo ich sanft
empfangen werde
 
doch meine Seele
fliegt im Wind
mit Krähen die
mir wohlgesinnt
den Weg zu 
meinen Ahnen zeigen
wo ich werd' 
für immer bleiben
 
 
...diese Krähen
waren meine
so lass ich euch
mal kurz alleine
 
...bis ihr angekommen seid 
 
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Hallo Skalde, ich bleibe einstweilen noch am Boden, denn das Leben kann sich lohnen und die Krähen fliegen weiter, werden später mein Begleiter. 
 
Interessante Sichtweise und gekonnte Umsetzung. Lieben Gruß Darkjuls
 
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Schließe mich gerne @Darkjuls Gedanken dazu an.  Und deine Schreibweise erreicht immer sehr gerne meine positive Lesefreude. 
Im Übrigen liebe ich Krähen. Habe sogar extra eine vor meinem Haus auf einer Stehle sozusagen als Wachhund fürs Haus stehen.  20171118_162558.jpg
 
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Eeeeeeendlich, Skalde!
Wird ja auch mal wieder Zeit, Mensch!
 
Ich liebe Krähen und Raben! Nur unterscheiden kann ich sie immer noch nicht! 
LG JC
 
 
 
 
Autorin
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Hallo Skalde!
 
Krähen sind so faszinierende Tiere, mythisch und sagenumwoben, intelligent und geheimnisvoll.
Ich schätze du sprichst von Hugin und Munin.. wo der Rabengott Odin schon erwähnt wird.;-)
Aber noch weiter denke ich an ein Buch und die Aufgabe, die den Raben (in diesem Fall - Raben, nicht Krähen) dort zukommt - die Seelen der Toten aus den sterbenden Körpern zu "picken" und aufzubewahren. Sie zu überbringen, bzw. der verwandelten Gestalt zurück zu bringen. Wenn sie als Engel wiederkehren..
Dass du von Krähen, nicht von Raben sprichst, wie sie mit Odin verbunden werden.. nun ja, der Übergang ist fließend. Ganz unterscheiden kann ich sie auch nicht, aber ich glaube, die großen Krähen bezeichnet man schlicht als Raben. Oder so ähnlich :whistling: Der Profi erkläre!
 
Nun, Li hört -endlich- die Krähen, welche es mit nach Hause nehmen.. heißt, es sieht dem Tod entgegen. Und das wie es scheint mit einem Lächeln, mit Sehnsucht. Vertrauensvoll um den Weg der Ahnen zu gehen, anzukommen und die Wege des Leidens zu verlassen.
Eine faszinierende Geschichte, die du hier lyrisch erzählst, und die hoffentlich keine autobiographische Gemütsspiegelung ist!!!
 
mir wohlgesinnt


den Weg zu 


meinen Ahnen zeigen
Hier eine kleine Anregung - in meinem Lesefluss liest es sich angenehmer, wenn die Verse etwas anders aufgeteilt werden:
mir wohlgesinnt
den Weg zu meinen
Ahnen zeigen
---> also das "meinen" noch in den vorigen Vers übernommen wird.
Aber alle Anregung ist wie immer nur dies - eine Idee :smile:
 
Liebe Grüße Lichtsammlerin
 
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1.104
Hallo Skalde, 
starke Zeilen. Bleibt sicher nicht beim einmal lesen. Gut von Dir zu hören. Kurt
 

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