Feedback jeder Art Menschengedicht apokalyptisch

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  • Georg C. Peter
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Oh Mensch!​
Gib Acht!​
Das Monster ist erwacht​
Zur dunklen Mitternacht​
Warum?​
Es schlief​
In Ewigkeit und tief​
Weh dem, der es nun rief​
 ​
Oh Mensch!​
Denk nach!​
Im stillen Schlafgemach​
Wer träumend zu dir sprach​
Na komm!​
Wach auf!​
Zu ändern Weltenlauf​
Sonst gehst du mit ihr drauf​
 ​
Oh Mensch!​
Warum?​
Bleibst du noch immer stumm?​
Nun kehre endlich um!​
Doch nein​
Zu spät!​
Die Menschenzeit vergeht​
Zu Sternenstaub verweht​
 ​
Und Lust?​
Die Nacht​
Hat Ewigkeit gebracht​
Erst jetzt wird dir bewusst​
Du Mensch warst kein Verlust!​
 ​
Inspiriert von Gustav Mahler, Symphonie Nr. 3
Friedrich Nietzsche: Mitternachtslied des Zarathustra
 
Autor
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30.06.22
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307
Die Dunkelheit, die Nacht
So mystisch verpackt
In Zeilen wie deinen
Sie wohnen zu scheinen
 
Schön, wie du (sehe ich das richtig?) die Dummheit der Menschen in so etwas zaubhaftes, geheimnisvolles wie die Nacht mit einfließen lässt. Großer Respekt von mir an dieser Stelle.
 
mfG.: Ference
 
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So etwas dummes, Aries, ich kann dir nicht widersprechen.
 
In diesem Sinn: Wie sagen die Bayern? "Schleich dich!"
 
Gruß, Heiko
 
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12.06.21
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1.685
Lieber Aries,

'Bedenke stets o Mensch,
dass lediglich du doch
nur Menschlein bist...!'

- Uschi R. -

Wie recht du doch hast, ein feiner und vorallem sehr tiefsinniger Text, bei dem ich die Musik mitschwingen höre!

Liebe Abendgrüße,
Uschi
 
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16.03.17
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585
 


Oh Mensch!


Warum?


Bleibst du noch immer stumm?


Nun kehre endlich um!


Doch nein


Zu spät!


Die Menschenzeit vergeht


Zu Sternenstaub verweht
Lieber @Aries,
 
eine Menschheit, die zu Sternenstaub verweht (siehe Zitat).
Schöner und poetischer kann man den Weltuntergang nicht beschreiben.
 
Früher oder später wird es geschehen.
Aber hoffen wir, dass uns (und der Menschheit) noch ein wenig Zeit bleibt...
...damit weiterhin so sensible Zeilen (siehe oben) entstehen können.
 
Viele Grüße von Georg
 
  • Georg C. Peter
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