Feedback jeder Art Milena Jesenká

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Kafka sagte einst:
"Liebe ist,
Dass du mir das Messer bist,
Mit dem ich in mir wühle."
Lange verstand ich's nicht,
Doch nun,
Da ich so für dich empfinde,
Habe ich Angst davor
Mein armes Herz,
Das ich bereits verlor
Verzehrt sich nach dir
Es pulsiert in mir
Und brennt
Und manchmal sticht es 
Doch das Messer,
Es kratzt bisher nur ganz sacht
Und ich wage mit Bedacht
Zu hoffen, dass es dabei bleibt 
Denn wenn es beginnt, in mir zu wühlen
Will ich lieber gar nichts mehr fühlen
 
 
Autor
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11.06.23
Beiträge
861
Hallo Mary,
 
das ist mal eine interessante Schilderung, wie sich aufkeimende Liebe anfühlen kann. Dem lyrischen Ich in deinem Gedicht scheint diese Empfindung nicht allzu angenehm zu sein. Ich wünsche ihm, dass das "Messer" keine bleibenden Wunden hinterlässt ...
 
Anmerkung: Meinst du in Zeile 11 wirklich "verzerrt" oder eventuell "verzehrt"? Das ein Herz sich nach jemandem verzehrt, ist eine geläufige Formulierung. Es wäre aber auch vorstellbar, dass das Herz sich vor Sehnsucht verzerrt, also deformiert. Hast du das so gemeint? Es wäre ja witzig, wenn der Tippfehlerteufel für diese originelle Formulierung verantwortlich wäre ...
 
Gruß
Cornelius
 
ehemaliger Autor
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@Mary Cassett Hallo Mary, eine interessante, gar nicht romantische Sicht auf die Liebe... 
Eine kleine Korrektur: kraTzt! LG Stephan
 
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