möglich ist ein ferner ort

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trapp ist – 1 roter zwergstern
mit sieben planten wovon
einige bewohnbar sein könnten
 
was wenn unser wasser versiegt
irgendwann kein strom mehr
aus den steckdosen fließt
 
wenn sich die sonne verdunkelt
auf feldern und bäumen
keine früchte mehr wachsen
 
wie sollen wir dann überleben
liegt unsere zukunft vielleicht
auf einer dieser fernen erden
 
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Hallo Perry,
 
 
ja, es ist eine verlockende Idee. Haben wir erst unsere Erde ganz kaputt gemacht ... einmal kräftig in die Hände gespuckt und auf zum nächsten (bewohnbaren) Planeten. Den dafür nötigen Möbelwagen könnten sich wohl nur wenige Superreiche leisten?
Und: Wenn wir erst den Blauen Planeten, unsere Heimat, in eine Öde verwandelt haben, was wird uns daran hindern, auch den nächsten Planeten 'kahlzufressen'? Und - worin genau unterscheiden wir uns dann noch von den 'marodierenden' Heuschreckenschwärmen?
 
Unsere Zukunft liegt m.E. hier, auf der guten, alten Erde. Wir müssten ihr nur die Chance geben uns auszuhalten.
Doch du hast recht: 'möglich ist ein ferner Ort'.
 
 
Ein Gedicht, das nachdenklich stimmt?
 
 
Gern gelesen.
 
 
LG
Berthold
 
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Hallo Berthold,
40 Lichtjahre (soweit ist Trappist-1 entfernt) ist zum heutigen Zeitpunkt eine für uns unüberwindbare Strecke, weshalb der Text eher als Denkanstoß gedacht ist ein Überleben auf der Erde zu sichern, als auf einen "Heuschreckenflug" zu gehen.
Danke fürs Interesse und dass Mitphilosophieren.
LG
Perry
 
  • Perry
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