​NACHTWANDERUNG

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NACHTWANDERUNG
 
Ich wandere im dunklen Wald,
die Bäume starr'n mich an,
die Sonne sinkt, ich weiß, ganz bald
fängt morgen wieder an.
 
Im Finstern tapp' ich still umher
durchwate den Morast,
und manchmal, beinah' ungefähr,
birst unheimlich ein Ast.
 
Ich warte auf den hellen Tag
als rastloses Gestirn,
es komme nun was kommen mag,
darf keine Zeit verlier'n.
 
Der Wald entblößt die Schatten dann,
das Leben aufersteht,
die Bäume sehen einen Mann,
der sieht - und weitergeht.
 
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Hallo Feder & Tinte,
düsteres Stimmungsbild.
Was die Intention angeht, tappe ich leider im Dunkel, denn unter einem "rastlosen Gestirn" kann ich mir nicht allzuviel vorstellen.
Vielleicht ist ja der Mann im Mond, der eine Nachtwanderung über die Erde macht.
wink.png.5c2da39aedefcdb905935b6d57b8e2d5.png

LG
Perry
 
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21.03.17
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Hab lange dran gesessen, aber auch mir fehlt die Fähigkeit, die 3. Strophe zu verstehen. Wenn du das mal aufklären könntest, wäre ich sehr dankbar
 
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