• Berthold
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Im Zeitvergehen heilt so manche Wunde.
Ein alter Spruch, der wie ein Pflaster wirkt.

Man sucht sich in der Lebensweisheitskunde,

die Medizin, die die Narbenbildung anforciert.
An der du dich in deinem Schmerze klammerst.

Weil sie dein Seelenheil dir bandagiert.

Damit du Halt und Zuflucht findest

und nicht die letzte Kraft verlierst,

wenn klaffend in dir alles sich entzündet.
Sie legt Verband an und ist dir ein Begleiter,

als Narbenöl und Balsam, tröstlich dir im Leid.

Ein Tropfenzähler geht’s mal nicht mehr weiter,

ein Spender Hoffnung, die dir im Notfall immer bleibt.
 
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Hallo Behutsalem,
 
die Zeit heilt ganz sicher keine Wunden - wir fangen nur an im Zeitverlauf besser mit ihnen umzugehen.
 
Mich hätte es nicht gestört wenn in der letzten Strophe nur vier Verse gestanden hätten, wie in er Eingangsstrophe.
 
 
 
LG Sternwanderer
 
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Hallo Behutsalem,
die Zeit als "Narbenöl" der wunden Seele, lese ich in deinen Zeilen.
Den "Tropfenzähler" im Schlussbild orte ich mal dem Wermutstropfen zu,
der großes Leid in kleinen Teilen zählt und damit ertragbarer macht.
Gern Gelesen und Hineingespürt.
LG
Perry
 
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Hallo Sternwanderer!
 
Herzlich Willkommen ! Schön, dich zu lesen.
Ich habe deinen Wink gerne umgesetzt und geändert; Danke dafür..
 
 
 
Danke
'Sternwanderer]wir fangen nur an im Zeitverlauf besser mit ihnen umzugehen. [/QUOTE]Stimme ich dir voll und ganz zu!!  mit freundlichen Grüßen schrieb:
ie zeit heilt alle Wunden, doch die Narben verwachsen mit uns.
stimme ich gerne zu. 
mit lieben Grüßen, Behutsalem


Hallo Gina!
 
Schön dich unter meinen Gedanken zu lesen;
 
Mir ist schon bewusst das Zeit die Wunden niemals heilen kann, selbst die Narben brechen immer wieder gerne mal auf,
aber die Zeit kann sie pflegen und ich denke, als Narbenöl fungieren..
 
Danke , mit freundlichen Grüßen, Behutsalem
 
Lieber Perry!
 
Was soll ich sagen, du hast mit deiner Interpretation den Nagel auf den Kopf getroffen.
Danke das du wieder Gast in meiner Gedankenwelt warst,
 
mit lieben Grüßen, Behutsalem
 
Autor
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Hallo Behutsalem,
 
deine Gedicht gefällt mir.
 
Die Zeit, so heißt es, heilt alle Wunden - und kann als 'Tropfenzähler' sogar zum 'Hoffnungsspender' werden.
 
 
die Medizin, die die Narbenbildung anforciert.
Den Begriff 'anforcieren' kenne ich nicht.
Das Bild der Narbe: Zum einen besagt es natürlich, die Wunde ist geschlossen, das Schlimmste vorüber. Gleichzeitig zeigt die Narbe für lange Zeit, dass es eine Verletzung gegeben hat. - Diese Ambivalenz finde ich sehr passend.
 
Auf eines der beiden 'die' vor 'Narbenbildung' könntest du mE verzichten.
 
Behutsalem, ich habe deine Verse gern gelesen.
 
LG
Berthold
 
  • Berthold
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