Feedback jeder Art Nebelwelt

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  • Darkjuls
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294
Nebelwelt​
 ​
Der Nebel legt sich wie ein Schleier
so düster über Stadt und Land.
Er hängt still über Fluss und Weiher,
so wie ein dichtes graues Band.

Die Bäume wirken wie Gespenster,
kein Schatten dringt mehr durch den Wald.
Ein Vorhang ohne Tür und Fenster,
die Welt wirkt seltsam still und kalt.

Verhüllt sind Augen und Gesichter,
das ganze Land ist trüb und trist.
Nur in der Ferne ein paar Lichter
verkünden, dass dort Leben ist.

Verborgen bleiben die Gedanken,
kein Rätsel kommt mehr an den Tag.
Die Dinge, die im Grau versanken
vergehn mit einem Wimpernschlag.

Als ob es sich ums Ende handelt
scheint alles kalt und tot zu sein.
Der Mensch, der jetzt im Nebel wandelt,
spürt deutlich nun, er ist allein.


© Kerstin Mayer 2009​
 
Autorin
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488
Hallo, liebe Kerstin, 
habe sehr gern Dein schönes melancholisches Gedicht gelesen. Es ist Dir sehr gut gelungen, die Atmosphäre im Nebel zu beschreiben. Manchmal ist es gut, allein zu sein, um zur Ruhe zu kommen und die Gedanken zu ordnen. 
LG Rosa 🌹
 
Autorin
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21.03.21
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Hallo, Kerstin
auch mir gefällt diese eingefangene Atmosphäre des Nebels. Ich kann sie fast spüren,  diese Stille. Lässt sich auch super gut lesen.
es grüßt Pegasus
 
Autorin
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4.040
Liebe Kerstin, Du hast die Nebelwelt sehr gut beschrieben. Sie hat etwas Beklemmendes, denn wer ist schon gern allein ohne Klarheit und Übersicht?
 
Es grüßt Juls
 
  • Darkjuls
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