Hi nebiros
Mit gefällt sehr, hier mythisch-versunkenes in so gelungener Form bei dir zu lesen! Mit gefällt sehr die coincidentia oppositorum die du vor die Klammer ziehst.
Lass mich wandern wo du stehst ist ein sehr originell geschwungener Abschluss! Hier gefällt mir das progressive. Über das "stehen" des ur-gottes kann man sicher viel meditieren: Wandlung des gottesbildes etwa und Entwicklungen derselben. Die Bewegung des suchenden um die Idee des Gottes ist wunderbar Verdichtet in diesem letzten Satz mMn
Interessant finde ich die Festlegung auf uranos der helle. wieso "nur" der helle?
Auch könnte man über "Vater oben" sicher lange meditieren jetzt bezogen auf dein Werk. Ich finde die mythologische Anbindung und spirituelle tiefe sehr gelungen jedenfalls und schön, harmonisch, dargebracht
Mes compliments
Dio
Hey
ich danke dir. Ein Kompliment von jemandem der Dionysos im Namen trägt wiegt bei dem Thema ja noch einmal doppelt.
Ja die Gegensätze sind etwas das es mir schon immer angetan hat.
Hatte ihn auch schon lange auf meiner Liste sitzen, aber es hat etwas gedauert den christlichen bzw abrahimitischen Einfluss zur Gänze herauszufiltern. Die Weisheit schliesslich, in die man wandern möchte ist doch der Wunsch vieler die nach oben streben, besonders derer die dem durch Kunst Ausdruck verleihen.
Der Helle ist in diesem Fall gewählt da er in dieser Funktion das verhüllte Sichtbar macht.
Ausserdem noch einmal eine Anspielung auf das Yang das auf den ersten Blick als exakt das wahrgenommen wird.
Natürlich ist er nicht nur hell was man im Yang ja auch sehen kann.