Feedback jeder Art Pan ist nicht tot

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die Schlange kriecht
zu meinem Ohr
während sie riecht
die Lust empor
 
in meinem Hirn
lässt sie sich nieder
auf meiner Stirn
seh'  ich sie wieder
 
chorale Gesänge
wiegen die Seele
zieh'n in die Länge
bis ich mich quäle
 
zu öffnen die Lippen
für die reinste Empfängnis
der suchenden Sippen
im Christen-Gefängnis 
 
...nach heidnischer Erlösung
 
Pan ist nicht tot
...seine Hufe und Hörner
begleiten die Welt
 
 
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Hallo Managarm,
Pan als mythologisches Mischwesen reflektiert das Gute, aber auch das Verwerfliche, so gesehen existiert er in uns allen als Widerstreit von Gut und Böse, aber was hat das mit dem christlichen Glauben zu tun?
LG
Perry
 
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Das Gedicht ruft auf, zur Rückbesinnung, in heidnische Welten. 
Wer wäre da besser geeignet, als der griechische Pan mit Bockshörnern und Ziegenhufen....
 
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Du weißt ja mein guter Managarm, wir leben im Zeitalter des Feuers. Sind gerade erst am Anfang. 
Natürlich pervertiert die Kirche alles was sie anfasst mit ihren blutverschmierten Händen.
Alte Rituale, alte Symbole, alte Legenden. Und kopiert diese teilweise auch noch schlecht. 
 
Jetzt zu Pan. Anders als Perry, sehe ich den Pan in seiner ursprünglichen Bedeutung. Neben seiner mythologischen, die, der Verbindung zwischen Mensch und Tier - Mensch und Natur. Und eine Erinnerung daran, wo wir herkommen und wer wir wirklich sind. Das der Mensch mit dem tierischen in sich zusammen wachsen muss, nicht es abstreifen und zu einer abgemagerten Lebendleiche zu werden, die nur den Geist verehrt, den Rest aber sündhaft ignoriert als sei dieser gleichzusetzen mit Schmutz. Natur ist schmutzig. Rosen wachsen aber nicht aus Feentränen, sondern aus dreckiger Erde. 
Die Einteilung in gut und böse ist nur mit einer christlichen Brille zu betrachten. "Natürlich" existiert sie nicht. 
 
Hat mir sehr gut gefallen dein Gedicht!
 
 
LG the piper at the gates of dawn  
 
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...und mir Deine Rezi, lieber Joshua
 
Ganz lieben Dank 
 
  • Managarm
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