Feedback jeder Art Poetisches Paradox - des Dichters Wille

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POETISCHES PARADOX -​
des Dichters Wille​
--------​
Dichten zeugt von Selbstbezug​
Dichten ist vermutlich auch Selbstbetrug​
Einsam möchte der Dichter​
lyrisch der Welt entrinnen​
Gleichzeitig möchte er wortgewaltig ​
die ganze Welt für sich gewinnen ​
Wie kann das zusammen gelingen​
und ihm den Durchbruch bringen? ​
Stephan Wannovius, Dalian, China, 12/und 14/06/24​
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Autor
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09.02.24
Beiträge
1.206
Hallo Stephan,
 
Ich möchte der Welt entrinnen, echt? Gut, dass du mir das sagst, da wäre ich von selbst nicht drauf gekommen.
Also, mit den Verallgemeinerungen weiß ich nicht so recht, bzw. bin dagegen.
Die ganze Welt möchte ich für mich gewinnen ... Öh: mit Lyrik?
Das wäre aber kein besonders schlauer Versuch.
 
Vielleicht doch lieber über dich selbst schreiben?!
 
Nur so eine Idee,
mit Gruß:
Uwe
 
 
ehemaliger Autor
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1.685
Lieber Stephan,

ist es nicht eine ganz wunderbare Gabe, wenn wir es vermögen Gedanken, Gefühle, Emotionen in Worte zu fassen? Wie viele können das denn? Gut der Anteil im Buchhandel an Lyrik beträgt laut jüngsten Statistiken gerade mal 1,5% wenn überhaupt und trotzdem, auf diese Art und Weise zu 'ventilieren', etwas zum Ausdruck bringen, es gibt Schlimmeres denke ich.
Auf deine letzten beiden Zeilen - es kommt wohl nur darauf an, zur rechten Zeit am richtigen Ort die richtigen Menschen zu treffen - so könnte es gehen denke ich 😉 

Liebe Grüße
Uschi
 
ehemaliger Autor
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@Flutterby, @Guenk, @Uschi Rischanek
danke für Eure Likes.  
 
@Uschi Rischanekdanke für Deinen Kommentar. Ja, ich freue mich über Gedichte und über Menschen, die dichten. Aber ist es nicht oft Lebensersatz? Wessen Leben "erfüllt wie ein Gedicht" ist, schreibt selten darüber. Er träumt nicht, er lebt einfach seinen Traum. Er genießt, philosophiert nicht. 
Ja, es tut gut, ein paar Gleichgesinnte zu treffen. LG Stephan
 
@Stavanger Hallo Uwe,  ich danke dir für deinen kritischen Kommentar. Die Sechziger und Siebziger sind vorbei, in denen viele Kollegen mit Gedichten die Welt zu veraendern glaubten. Heute ist wieder Innerlichkeit angesagt. Und ist nächtliches Internet-Dichten nicht auch ein Stück Weltflucht? Gut,  ich bin ich, und du bist, du. Doch wir gehören auch zu einer Gruppe. Ich denke, dass meine Erfahrungen meist! nicht so einzigartig sind, dass sie kein anderer macht. Genau wie deine. 
Wie viele meine mit mir und deine mit dir teilen, können du und ich allerdings nur vermuten. 
Wenn wir uns mit Lyrik nicht auch - zumindest ein wenig - Anerkennung wünschten, würden wir nur für die Schublade schreiben. Meiner Ansicht nach ist sowieso das Schubladengedicht stets das beliebteste. Es begeistert sogar diejenigen, die Poesie hassen. 
LG Stephan
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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