Feedback jeder Art Puppe

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Puppe
 
die Starre durchdringend
mit statischem Blick
lockend, um der Berührung Willen
deren Wunsch dir unbewusst
nach außen durch sie strömt
 
in Bewegungskosigkeit verharrend
lebendig und verborgen schön
wartet sie auf die Verwandlung
damit sie bereit in ihre Welt,
dich einlädt zum Spielen
 
nimmersatt deiner Gefühlswelt
bis du dereinst aus dir selbst heraus
die Flügel ausspannst über sie,
und den Karton der Vergessenheit
im Himmelsstaub verlässt.
 
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Ja Peter, so geht es eben,
eine Puppe zu beleben,
für sich lebendig zu machen,
kommunikativ, laut und leise
und natürlich auch auf Mimikreise
vom Tränenkullern bis zum Lachen,...
...wird dem begehrenswerten Objekt auch
gleich, mal eben, etwas Subjektivität eingehaucht,
sie wird dann schnell zu deinem Spiegelbild,
das dir stets deinen Willen anzeigt,
und so schließlich zu jeder Zeit,
letztlich deine Sehnsucht stillt,
du bleibst weiterhin das Kind,
das der Puppe Freude bringt,
sie freut sich drüber, das ist klar,
in allem doch freilich, nur mit dir,
denn du bist ja auch allein mit ihr,
und dein Puppenspiel ist  wunderbar...
...das ist dann wohl ihr Preis gewesen,-
danke Peter(!), hab's gern gelesen.
 
LG Ralf
 
Autor
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Vielen Dank, lieber @Ralf T. für Dein hübsches Antwortgedicht. Ich mochte den Gedanken der Kinderspielpuppe als Gefühlskokon, der alles aufnimmt und verwandelt, letztlich auch spielende Kind, damit es sich entfalten kann. Es hat was von einer Raupe, die ihr Gespinst am Ende zurücklässt. Das Wortspiel war einfach zu einladend.
Alles Gute und VLG
Peter
 
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