Rast unter Bäumen

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Rast unter Bäumen
 
 
Müde vom Wandern,
durch Ebenen, über Pässe,
liege ich auf dem Rücken.
Nur schützende Blatthände,
zwischen mir und
gleißenden Himmelsaugen.
 
Mit der Nachtfeuchte
kriecht Erinnerung ins Mark,
Raftingtour durch die Zeit.
Kinderhände werfen Halteseile.
In die Felswände geritzt,
Wegweiser ins Ungewisse.
 
Im Geäst über mir
rüsten schwarze Vögel,
zum Zug ins Wolkenreich.
Ich folge ihnen,
über taufrische Wiesen,
dem Licht entgegen.
 
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ich finds gelungen, gern gelesen
 
Alles Liebe
Angel
 
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Wenn in diesem Gedicht die Grenze zum Traum bzw Schlaf wortlos ueberschrietten wird ist es gelungen ansonsten ist eben das mein Kritikpunkt.
 
LG RS
 
Autor
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Hallo Angel,
freut mich, dass dir meine nächtliche Rast gefallen hat.
Danke fürs Reinschauen und LG
Perry
 
Hallo Vokalchemist,
wenn du mit deiner Anmerkung meinst, ob der Text eine übertragene Ebene hat, dann antworte ich gerne mit ja.
Es ist auch das innere Besinnen, dass und den Weg zum Licht wieder mit Hoffnung gehen lässt.
Danke für dein Interesse und LG
Perry
 
  • Perry
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