Feedback jeder Art rotbackig von der Liebe singen

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  • Dionysos von Enno
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Die Welt fängt mich mit ihrer Schönheit ein
wenn ich im Tagtraum Meere kreuze 
an Traumhändlerständen in Wunschmuscheln
seufze 
 
Grad dann träumt sich ihr großes Benedeien 
in alle meine Träume 
und ich bin pralle, pure
Freude 
 
Wie ein Apfel rotbackig und reif 
falle ich dem in die Hand der mich begreift 
und erkennt was ich am besten kann: 
 
Verweilen, — um die Wette mit der Sonne eilen, 
tanzen wie ein Federlein im Sonnenschein 
doch beharrlich sein wie Stein 
in Freundschaftsdingen
Zu lieber Melodie das Singen
Und aus dem Federkleid, 
ei aus dem tiefen Federkleid 
da soll mein Ruf zum Tanz erklingen!
 
(Alleine Dir will ich ihn singen 
nur Dir alleine zum Geleit du meine
kleine Königin)
 
Ein prustend Unsinn-Dichterlein 
ganz rotbackig vom guten Wein - 
doch immer nah der Hoffnung und dem Teilen,- 
mit einem Kelch voll Mondenwein 
im Sonnenschein verweilen 
mich ganz an Deinen schönen Zeilen 
heilen, ja endlich ganz darin verlieren, 
und mich mit ihrem Farbentanz verzieren  
nur um so sorglos wie ein Wunder Dir
ganz einfach zu passieren 
 
Bis ein Apfel vom Baume fällt, 
den Hunger des dösenden Dichters stillt 
und die weißen Leu -die sonst so scheu- 
des Dichters Reime apportieren, 
sich heut wie Schmeicheln an uns schmiegen, 
sämtlich keine Sorgen wiegen, 
uns traumleicht in den Morgen fliegen 
rotbackig von der Liebe singen 
so soll mein Ruf zum Tanz erklingen 
und wir flanieren 
in den
Sonnenschein
 
 
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Guten Morgen lieber Lorenz 
 
vielen Dank Für deinen Kommentar der mich sehr freut, insbesondere da du das verlangen  trotz (oder gerade wegen?) der vielen „angetrunkenen Bilder“ herausgelesen hast 
 
Naiv sollte es werden, schicksalsvergessen und Schicksalsergeben ja. Ein farbenfrohes Spiel mit dem Thema der Sorglosigkeit des so-seins im da-sein (Hans im Glück, von einem der auszog das fürchten zu lernen)
ein bisschen übertüncht und an der Grenze zum Kitsch oder schon kitschig - wie ein leichter Sommerschlager ,- an der Oberfläche 
 
merci !
 
mes compliments 
 
dio
 
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Hallo, Dionysos
Ich mag deine Gedichte auch sehr gern lesen. Manchmal fehlen mir auch die richtigen Worte, sie zu kommentieren, da man die Bilder, die sich geistig einstellen, gar nicht so richtig beschreiben kann. Aber du erreichst mit deinen Worten die Gefühlswelt, meine jedenfalls. 
LG Pegasus
 
ehemaliger Autor
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Ach Dio,

man braucht es in Gedanken nur zu singen,
schon fangen deine Worte an zu klingen...
und halten sich an Händen dann zum Reigen,
um demutsvoll erneut sich zu verneigen...💋
 
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Herzlichen Dank lieber @L.A.F. Was für ein schönes Kompliment!!
 
Liebe @Pegasus und liebe @Uschi R. ich freue mich sehr dass ihr etwas mit meiner Schreibe anfangen könnt und sie euch unterhält und danke Euch für eure Eindrücke sehr! 
 
Autorin
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hallo dionysos,
 
mich hat hier die romantische leichtigkeit und lebensfreude deiner zeilen beeindruckt. irgendwie fällt es (mir) viel leichter, über wehmut, melancholie und sehnsüchte zu schreiben als über rotbackiges glück und  federleichte liebe. dir ist das hier traumtänzerisch gelungen, ohne den schmalen kitschgrat hinunterzustürzen. chapeau!
 
liebe grüße
sofakatze
 
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hallo dionysos,


 


mich hat hier die romantische leichtigkeit und lebensfreude deiner zeilen beeindruckt. irgendwie fällt es (mir) viel leichter, über wehmut, melancholie und sehnsüchte zu schreiben als über rotbackiges glück und  federleichte liebe. dir ist das hier traumtänzerisch gelungen, ohne den schmalen kitschgrat hinunterzustürzen. chapeau!


 


liebe grüße


sofakatze
 
Hi SK 
 
ich freue mich sehr, dass das Verspielte so bei Dir rüber gekommen ist, ohne unglaubhaft zu wirken. 
 
Ja, mit Sehnsucht kenne ich mich auch ganz gut aus .. oder sie mit mir 😉
 
Merci 
 
mes compliments

Dionysos 
 
 
 
Autorin
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hi dionysos, 
 
ich mag besonders die stelle mit den weißen löwen, die des dichters reime apportieren -  das hat sowas von siegfried und roy - also von magie und zauber, wenn die sonst so scheuen löwen die nähe suchen und den reimen gewicht geben, indem sie diese - vom dichter mit leicher hand verworfen - zurückbringen. das ist die stelle, die mich immer wieder zu deinem gedicht zieht, welches ich - göttin vergib mir -  nun wohl schon ein dutzend mal oder mehr gelesen habe.  🙄
 
lg
sofakatze
 
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hi dionysos, 


 


ich mag besonders die stelle mit den weißen löwen, die des dichters reime apportieren -  das hat sowas von siegfried und roy - also von magie und zauber, wenn die sonst so scheuen löwen die nähe suchen und den reimen gewicht geben, indem sie diese - vom dichter mit leicher hand verworfen - zurückbringen. das ist die stelle, die mich immer wieder zu deinem gedicht zieht, welches ich - göttin vergib mir -  nun wohl schon ein dutzend mal oder mehr gelesen habe.  🙄


 


lg


sofakatze
 
❤️
 
  • Dionysos von Enno
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