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08.06.19
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von den decken
in gedankengängen bröselt
beton verdichtet sich
bis die rostige stahltüre bricht
 
schlag ein neues gesicht
aus der versteinerten miene
tränen fallen klackernd
ins leere
 
den mund voller sand
einen backstein im hals
atmen fällt schwer
die angst ein seltsamer tanz
 
so schön und so leicht
ihr gesang auch erscheint
blicke niemals zurück
wirst zu stein stück für stück
 
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Lieber Eulenflügel,
 
vielen Dank für deine Antwort.
Ich habe mich beim Schreiben des Gedichts an meine Jahre der Wohnungslosigkeit, durchzogen von nicht immer freiwilligen Psychiatrie Aufenthalten erinnert, welche in der Tat verstörend wirken können und sollen.
Daher freue ich mich, dass das irgendwie rüber gekommen ist.
Das Ende ist als kleiner Hoffnungsschimmer gedacht.
 
LG
 
venetische trommel
 
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