schläfriger Dichter spielt als Zugabe einen alten Blues

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schläfriger Dichter spielt als Zugabe einen alten Blues
 
Das bleibt unter uns, mein Darling. -
Du wickelst wie ein Wollknäuel meine Geheimnisse
und irgendwann, sehr feinfühlig, strickst du daraus eine Religion
( - so sprach der Schnee, der das Blut der unterlegnen Wölfe hält,
der die Kinderbommelmützen versteckt, der Spuren der Panzer
und Ruß erträgt, der auf dem Dach liegt und so die Wärme
in der schäbigen Hütte eines Eremiten sichert - immer nur Schnee bleibt … - )
einen Pullover für mein kränkliches Herz; -
( - man braucht schließlich vier Hände, damit der Tag nicht ins Stumme kippt - )
bei Erledigungen in der Stadt will ich nur laufen, laufen, fliehen,
oder mit mächtigen Feuern spielen.
Du kennst sie, die Fassetten meiner Einsamkeit:
Warum schenkt mir der Spiegel keine Küsse mehr ? Und.
Graue Asche meiner Träume übertönt bald meine Haare. So immer weiter.
Du kennst sie, weil ich sie dir erzähle,
von zehn bis Morgengrauen, rede ich dich zu,
mein Blatt.
 
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Ich bin ja auch bloß ein Mensch und goenn mir jetzt einen.
 
LG RS
 
PS: Geht auch was daneben,
deine Toene schweben.
 
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Ach, dann mache ich auch mal eine Flasche (Milch) auf.
 
Danke : )
 
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Du hast da aber einen ganz eigenen Stiel, nun schon dein zichstes Gedicht eben in dieser.
Wie immer weisst du mit gut gewaellten Bildern zu ueberraschen und fesseln. Was mich aber auch beeindruckt ist die geschwindigkeit, mit der du die Gedichte "abschiest"..
Lg
 
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