Sommer

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02.09.18
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Steigende Hitze, schmelzendes Eis,
es tropft langsam, konstant.
Ins Gesicht, die Stirn voller Schweiß.
Kunterbunte Pfütze dort wo Eiscreme stand.
Die Sonne, die Sonne brennt heiß.
 
Der Mund trocken, ein Gefühl wie Sand.
Junges Gesicht ganz weiß,
die Sonnencremetube in der Hand.
Die Sonne, die Sonne brennt heiß.
 
Blitz und Donner erschüttern die Wand.
Gleißendes Licht erstrahlt weiß.
Einschlag, dort wo sich ein Mensch befand.
Das Feuer, das Feuer brennt heiß.
 
Trockenes Holz wo man vorher nasses Laub fand,
bröselig, instabil nicht so hart, aber trocken wie Reis.
Lauter Knall, ohrenbetäubend und penetrant.
Das Feuer, das Feuer brennt heiß.
 
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Hallo Senseless,
 
durch die Wiederholung der Schlusszeilen in den Strophen wirkt das Gedicht fast wie ein Songtext auf mich.
Inhaltlich schilderst Du die Auswirkungen eines heißen Sommers auf Mensch und Natur mit sehr eindringlichen Worten.
Bei der Detailformiulierung sehe ich allerdings an einigen Stellen noch Verbesserungsmöglichkeiten.
Beispiel:
 
Steigende Hitze, schmelzendes Eis,
es tropft langsam, konstant. -> warum der Punkt, der Text geht ja noch weiter?
Ins Gesicht, die Stirn voller Schweiß. -> welches Eis ist gemeint, das hier ins Gesicht tropft?
Kunterbunte Pfütze dort wo Eiscreme stand.
Die Sonne, die Sonne brennt heiß.
 
Vorschlag:
 
Steigende Hitze, schmelzendes Eis,
tropft langsam von der Hand ins Gesicht.
Auf der Stirn steht perlend kalter Schweiß.
Eiscreme schmilzt schnell im sengenden Licht
und die Sonne, die Sonne brennt heiß.
 
Letztlich kannst aber nur Du eventuelle Änderungen vornehmen, denn es sind ja deine Gedanken und Bilder, die Du ausdrücken möchtest.
 
LG
Perry
 
  • Perry
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