Autorin
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Die Füße liegen längst schon auf dem Sofa,
die müd gelaufen, schwer vom Alltag sind.
Ich streichle sanft den Kopf von meinem Kind,
in mir die Scherbenwüste von Netofa,
bereit den Kultbetrieb in Stand zu halten.
Zu geben, was erwartet wird, verlangt,
mit Kräften Haus zu halten, doch es bangt
die Angst; dass Geist und Hände nicht entfalten,
was andere mit Leichtigkeit erfüllen.
So denke ich und rechne schon beizeiten.
Vergleich das Für und Wider, lass mich leiten
mit Liebe wieder Wünsche zu verhüllen,
die meines Sohnes Denken bittend füllen.
Im Trost schon suche ich nach Möglichkeiten.