• Lichtsammlerin
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Zeitig haben wir die Stille geboren
und doch die Träume gezählt, die gingen
als wir im Staub ihre Fährte verloren
Sehnsucht schrieb unsre Namen, ins Ungesagte
dieser sternenbesamten Nacht
groß standen die Augen im Wind
flüchtig rief ihre Klage uns wach
und fiel ins Nichts unsrer Hände
die wir handlos waren, zu fangen
Träne um Träne, ergeben empfangen.
 
In die Wunde Schmerz geworfen gewiegt
wir die wir gerettet waren, lebendig
aus dem Feuer durch das man uns liebt
und verstieß ins Fremdsein, zeitlos
wir suchen noch immer das Licht dieser Welt
vielleicht ein Heim, eine Rose die nie verwelkt.
 
Autor
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02.01.17
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Oh, das gefällt mir, Lichtsammlerin. Schon die beiden ersten Verse sind genau und gut. Beim Lesen hatte ich so meine Gedanken. Schönes Gedicht, Lichtsammlerin.
 
Angelika
 
Autorin
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Hallo Angelika,
danke Dir, freut mich dass es Dir gefällt!
 
LG Lichtsammlerin
 
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