• Ruedi
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31.07.18
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Ganz sanft berührst du mein Gesicht
Die Angst in mir - du ahnst es nicht
Ich möcht mich einfach dir hingeben
Mein Glück in deine Hände legen
 
Du bist so nah, doch ich weit weg
Bin so durcheinander, es hat keinen Zweck
So sehr mein Körper und Herz danach zehrt
Es bleibt mir die Freiheit einfach verwehrt
 
Ich bin noch gefangen, bin kalt und erstarrt
Dein Blick er dennoch auf mir verharrt
Er will mich gewinnen, die Ängste vertreiben
Sie wollen nicht gehen, sie wollen noch bleiben
 
Du schaust mich an, dein Blick so weit
So warm und tief, voll Zärtlichkeit
Die Angst sie schwindet, macht endlich Platz
Für Vertrauen und Liebe - für dich, mein Schatz.
 
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Gebranntes Kind scheut das Feuer
sehnt sich dennoch nach (menschlicher) Wärme
hat ein Problem
scheut das Wagnis
eines erneuten Risikos
 
Muss sich einlassen
da sonst die Liebe verhungert.
Und damit der ganze Mensch
 
Das hast Du in schönen Worten gut nachvollziehbar dargestellt.
 
Gut gefallen mir diese zwei Stellen:
die Ängste vertreiben
Sie wollen nicht gehen, sie wollen noch bleiben
Sich einlassen können auf etwas, ist Freiheit. Angst ist das Gegenteil davon, Unfreiheit, vielleicht sogar Sklaverei. Und die Angst will wirklich nur ungern gehen. Der Weg zur Angst ist abschüssig, leichter zu gehen als der Weg zur Freiheit. Das finde ich gut erkannt. In größerem oder kleineren Ausmaß gilt das in meinen Augen für jeden Menschen, denn wir werden alle mal mehr, mal weniger seelisch (oder gar körperlich) verwundet, besonders als Kinder, aber natürlich nicht nur. Nicht jeder, der sich's nicht anmerken lässt, wie auch er verwundet ist, ist ungeschoren geblieben. 
LG
 
Ruedi
 
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