Feedback jeder Art Tiefe

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  • J.W.Waldeck
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Tiefe Atemzüge unterm träumenden Horizont


wo blaugrün schwänzende
Schwanzschuppen
apathische Traumpuppen irisieren
die lustgeplagten Anbetern trotzen
meerkalte Miesmuscheln
ins Lichtnetz lotsen

im Scheinleben auserkoren
jeder ein Geliebter
ihrer feurigen Ferne
für jedes abgetriebene Antlitz:
Schichten gesunkener Seesterne

vom blubbernden Blasenschleier
ferner Züge
zügellos entzogen
mit ihr brennend nur Fangarme fühlen:
geschlängelte Feuerformen!

ertrunkene Lichtküsse
öffnen Seelilien, im Balztanz
kreisförmiger Untergänge
weiß Leda nicht, wer sie ungeliebt verließ
auf Entzug
bleibt ihr Verlies dein Höhenflug

gefallene Hüllen ihres verblassten
Gefäßes, ihr Stoff, ein ätherischer Duft
nach Überfluss
keine fortgespülten Wesenswellen:
versprochene Eselsbrücken
nach Eden



© j.w.waldeck 2019
 
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@J.W.Waldeck
 
 
 
Moin.
 
 
Also, die Metaphern, die du verwendest, sind sehr eigen. Und sie ziehen sich durch den ganzen Text durch. Und trotzdem finde ich in den Strophen keine Verbindungen miteinander. Also, von deiner Fantasie her, ist sie nicht ohne, aber zusammenhangslos. 
wo blaugrün schwänzende
Schwanzschuppen
usw.  irgendwelche Alien Gliedmaßen.
 
 
Ok.
 
Tschüss.
 
 
Autor
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20.03.20
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@horstgrosse2
 
Guten Abend,
 
Gedichte müssen nicht sprichwörtlich, eindeutig sein.
Auch in der Malerei wäre ein Dali als grobes Beispiel
niemals eindeutig.
 
Denn Schwänze und apathische Traumpuppen haben
nichts miteinander..
Doch die Träume vieler schwänzeln in rauen Mengen
genau um diese Phantasie herum. 😄
 
LG. Waldeck
 
  • J.W.Waldeck
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