Feedback jeder Art Trauer, Schmerz und Einsamkeit

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  • Kerstin Mayer
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Trauer, Schmerz und Einsamkeit​
 ​
Nun steh ich hier in meiner Welt,
gefangen in der Einsamkeit.
Ein Leben, das mir nicht gefällt,
kein Freund, kein Helfer, weit und breit.

Mit Hoffnung einstmals es begann,
so rosig sah die Zukunft aus.
Die Euphorie doch schnell zerrann,
nun sitz ich hier allein zu Haus.

Du bist weit fort, ich wart auf dich,
verloren fühlt mein Herz sich an.
Die Stunden regnen kalt auf mich,
ich lass nichts mehr an mich heran.

Das Loch, das meine Seele füllt,
wird größer nun von Tag zu Tag.
Ein Schleier schon mein Herz verhüllt,
kein Mensch hier, der mich wirklich mag.

Ein fremder Ort, der mich besitzt,
die Heimat so weit weg von mir.
Die Trauer das Gemüt erhitzt,
bis ich mein Lächeln ganz verlier.


© Kerstin Mayer 2015​
 
Autor
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96
Hallo Kerstin, 
 
Starkes Stück. Sehr eindringlich und mit klaren Worten beschreibst du das Verlorensein in sich und der Welt, ohne Halt überrennen die Eindrücke und Emotionen die kleine Seele des Lyrich. 
 
Formal gibt es keine Einwände. Da hat jemand seine Hausaufgaben gemacht.
😆😆😆
 
Die Rubrik des Dunklen liegt dir. Deine Schnörkellose Sprache gefällt mir. 
 
Wieder sehr gerne gelesen. 
Liebe Grüße, Terrapin.
 
 
Autorin
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Hallo!
 
Danke für dein Lob.
 
Ja, das stimmt, die Rubrik des Dunklen, des Melancholischen, liegt mir sehr.
Deshalb schreibe ich oft dunkle und düstere Gedichte.
 
Aber ich habe auch viele positive Gedichte geschrieben. Das Leben besteht aus
vielen Facetten, und über all das schreibe ich.
 
  • Kerstin Mayer
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