liebe sonja,
ich lese dein gedicht nicht (nur) so, dass es um das weiterträumen eines schönen traumes geht, sondern dass das geträumte möglichst wahr werden soll. so kann es sich bei dem angesprochenen traum vielleicht auch um eine art wunsch handeln, man sagt ja auch: mein größter traum ist es, einmal ...
das LI hat sich also gedanklich schon in die erfüllung des traumes hineingeträumt, ihn in seiner vorstellung erlebt und hofft nun darauf, dass der traum sich auch in der realität einfindet und nicht umsonst geträumt wurde.
fast wie ein kleiner seufzer mutet dein gedicht an, was mir hier besonders gut gefällt.
lg
sofkatze