Nur Kommentar Traummaterie-Museum

Der/die Autor/in wünscht sich Rückmeldungen zum Inhalt des Textes und möchte keine Textkritik.
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Traummaterie-Museum
 
 
auf verstorbenen Sphären
zeitlos eingewebt
in die Bernsteinwelt
fremdartiger Idee
die hohen, festen Halme
ausgefallenen Grases
frei von Zerfall, von Allmacht
nicht zeitverwest
die Welt des wachen Wesens
ein Aufzeichnen
aller toter Geschöpfe
die ihre Gestalt behalten
… nicht beliebig zerfließen
wo nichts vor sich geht
als das geschlossene Rätsel
des Unvergänglichen, Uralten!
strahlendes Kontinuum
gewachsener Schichten
die aus verblichenen Körpern
anderer Wesen wuchsen
federnd weich, dies Totenreich
im Lebenslicht
behaltener Gestalt
niemals vergangen, entweiht!
ein Gespensterreich
entwurzelter Opfergaben
das Paradies der Schlingpflanze
das Verlies vollkommener Viren
im hinfälligen Prozess vereint
im triebhaften Türmen vertrieben
überwuchert das Überleben
ragt empor – überschrieben!
sich kreuzende Umrisse
von Generations – Gebilden
die Gottheit der Kulisse
die Vorzeit der Geschichten


© j.w.waldeck 2017
 
 
grafik.png
 
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Selten lieber Waldeck las man so tief in die träumenden Schichten der Materiellen Ebene . Wunderschöne Bilder hast du mitgebracht!
 
mes compliments
 
Dio 
 
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26.05.19
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Sei gegrüßt
 
Mittlerweile hab ich mir dein Buch/Gedichtband recht oft zu Gemüte geführt. Mein absoluter Favorit ist "Innenweltentau". Hab es nun schon sehr oft gelesen, wirklich zauberhaft. Auch, wenn dieser Kommentar nichts mit diesem Gedicht zu tun hat, hatte ich das Bedürfnis dir dies mitzuteilen.
 
MfG
 
Autor
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@Dionysos von Enno
 
Das mit den wunderschönen Bildern, die ich mitbringe,
dient meinem Alibi, für all die hässlichen, die ich sonst
verzapfe, zumindest mittlerweile, was die ernste Thematik
anbelangt, wie langweilige Kritik an der gesellschaftlichen
Uniform an Sprach, Kunst und Ethik, die kaum noch
Freiräume übrig lässt, als surreale Träume.
 
@Buchstabenenergie,
 
Ich werde es hier reinsetzen.
Glaube aber jetzt nicht, das es den Geschmack
vieler trifft.
Es wurde bzw. ist für eine Muse geschrieben
und natürlich auf deren Geschmack und Sinnlichkeit
abgestimmt, denn schließlich ist es ein Tanz
zweier miteinander sich verbindender Seelen.
 
Avec mes salutations amoureuses de la liberté,
Votre,
WALDECK
 
 
  • J.W.Waldeck
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